Die IG Ehrenfeld macht sich stark für's Veedel! Seit 26 Jahren setzen sich Geschäftsleute von der Venloer Straße dafür ein, das Leben im Stadtteil für Anwohner und Besucher noch ein Stückchen besser zu gestalten. „Die Interessengemeinschaft hat sich zu Beginn des U-Bahn-Baus gegründet, um Einfluss auf die Arbeiten und den Rückbau nehmen zu können“, erzählt der Vorsitzende Werner Binz dem EXPRESS. Das Geschäftsleben auf der Straße wurde durch die praktischen Vorschläge der IG während der Bauphase immens erleichtert.
Zur Eröffnung der U-Bahn organisierte die IG damals ein Straßenfest - und zwar mit so großem Erfolg, dass es dieses Jahr bereits zum17.Mal stattfindet (15./16.August). Der Erlös dieses Straßenfestes hilft mit, die Weihnachtsbeleuchtung der Venloer Straße zu finanzieren, eine der prachtvollsten in ganz Köln. Außerdem profitieren soziale Projekte im Veedel.
Auch beim Umbau der Venloer Straße will die IG ein Wörtchen mitreden. „Wichtig ist, dass die Geschäfte erreichbar sind, und das ist momentan der Fall“, so der Vorsitzende.
Die Interessengemeinschaft präsentiert sich auch im Internet: www.in-ehrenfeld.de
Wir sehen das Tor zu Ehrenfeld
Im Februar wurde Richtfest gefeiert, nun geht der Bau der Moschee in Ehrenfeld in die letzte Runde. Der EXPRESS hat sich umgesehen und zeigt aktuelle Fotos.
Die Suche nach einem Kompromiss
Nach Stuttgart 21 folgt Ehrenfeld 21. Doch am Leuchtturm wird sich wohl kaum ein Aktivist festketten. Durch die aktive Arbeit der Bürgerinitiative Helios gibt es ein Beteiligungsverfahren.
„Alle Bürger sollen sich beteiligen!“
Josef Wirges (SPD), Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, wünscht sich, dass möglichst viele Menschen bei der Bürgerbeteiligung zum Helios-Gelände mitmachen. Ergebnisse gibt es in einem Jahr.