Das Leben wird immer mobiler, immer öfter ist ein festes Büro nicht mehr notwendig. Immermehr Leutewerkeln allein vor sich hin. Das hat auch Anu-Cathrin Beck zusammen mit drei Kollegen erkannt. Sie führen seit Mai zusammen das neue betahaus in den PatriziaTowers an der Venloer Straße, Ecke Innere Kanalstraße. Was sie anbieten ist statt einer herkömmlichen Bürogemeinschaft ein „Working Space“: Wer hier mit Laptop und Handy arbeitet, hat dafür einen Tisch - Herumlaufen und andere „Worker“ treffen ist aber ausdrücklich erwünscht.
Er kann zum Beispiel im Erdgeschoss bei Kaffee und Essen arbeiten und telefonieren oder auch einen Konferenzraum mieten, wenn das notwendig ist. Für fünf frei wählbare Tage kostet das 55 Euro plus zehn Euro Grundgebühr - inklusive Frühstück jeden Donnerstag, um ins Gespräch mit den anderen Leuten zu kommen. Darüber hinaus gibt es weitere „Abos“, womit man auch den Zutritt zu den betahäusern in Berlin und Hamburg hat. Führungen bieten die betahaus- Betreiber jeden Dienstag um17 Uhr und jeden Donnerstag um 11.30 Uhr an - kurze Anmeldung erwünscht.
Wir sehen das Tor zu Ehrenfeld
Im Februar wurde Richtfest gefeiert, nun geht der Bau der Moschee in Ehrenfeld in die letzte Runde. Der EXPRESS hat sich umgesehen und zeigt aktuelle Fotos.
Die Suche nach einem Kompromiss
Nach Stuttgart 21 folgt Ehrenfeld 21. Doch am Leuchtturm wird sich wohl kaum ein Aktivist festketten. Durch die aktive Arbeit der Bürgerinitiative Helios gibt es ein Beteiligungsverfahren.
„Alle Bürger sollen sich beteiligen!“
Josef Wirges (SPD), Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, wünscht sich, dass möglichst viele Menschen bei der Bürgerbeteiligung zum Helios-Gelände mitmachen. Ergebnisse gibt es in einem Jahr.