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Zwei Flüchtlinge verhaftet: Mädchen in Kinderhilfe-Zentrum missbraucht

Kinderheim

Das städtische Düsseldorfer Kinderhilfszentrum an der Eulerstraße ist die letzte Zuflucht für in Not geratene und vernachlässigte Kinder und Jugendliche. 

Foto:

Nicole Gehring

Düsseldorf -

Ein schlimmer Missbrauchsfall erschüttert das städtische Kinderhilfszentrum an der Eulerstraße.

In der Derendorfer Einrichtung, die in Not geratene Kinder betreut und beschützt, soll ein Mädchen (12) aus Düsseldorf von zwei dort untergebrachten alleinreisenden jugendlichen Flüchtlingen (15/17) jeweils einmal missbraucht worden sein. Die Beschuldigten wurden in U-Haft genommen.

Der Düsseldorfer Staatsanwalt Ralf Herrenbrück: „Das Amtsgericht hat die Haftbefehle wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexueller Nötigung erlassen.

Die beiden Tatverdächtigen sind dringend verdächtig, jeweils als Alleintäter im Januar 2016 und in der Nacht auf den 24. Januar 2016 ein dort in Obhut genommenes Mädchen in Kenntnis ihres Alters mit Gewalt genötigt zu haben, sexuelle Handlungen an sich zu dulden.“

Hinter dieser sperrigen Juristensprache verbergen sich vermutlich zwei Fälle sexuellen Missbrauchs an unterschiedlichen Tagen von zwei Tätern am gleichen Mädchen.

Die Zwölfjährige, so erfuhr EXPRESS, soll sich im Heim „recht auffällig“ verhalten haben. Was darunter verstanden werden kann, wurde nicht näher erläutert.

Einem sechsjährigen Jungen, der das Geschehen mitbekommen haben soll, wurde nach EXPRESS-Informationen von einem der Verdächtigen angedroht, ihm „den Hals abzuschneiden“, wenn er etwas sage.

  1. Mädchen in Kinderhilfe-Zentrum missbraucht
  2. EXPRESS erfuhr, dass das Kinderschutzzentrum aus allen Nähten platzt.
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