Er war erst Chauffeur und Mädchen für alles für seinen vermögenden Mäzen Georg G. (75/ mittlerweile verstorben). Doch dann soll Stefan B. (33/ Name geändert) in die Golzheimer Villa seines Arbeitgebers eingebrochen sein. Durch die Hundeklappe. Der Husky wurde mit Würstchen beruhigt.
Am Montag stand Stefan B. vor Gericht. Er wurde freigesprochen. Aus Mangel an Beweisen. Und der Hund schwieg wie ein Grab...
Stefan B. über seinen Gönner: „Ich habe ihm viel zu verdanken. Er war ein gebildeter Mensch. Ich war mit ihm auf Reisen. Er sprach mehrere Sprachen, war immer sehr großzügig.“ Und er gab dem jungen Mann mit den vielen Vorstrafen ein Chance.
Stefan B.: „Wir haben uns schließlich getrennt. Eine gütliche Einigung.“ Er habe zu seiner Freundin nach Aachen ziehen wollen. Der Weg zur Arbeit sei dann zu lang gewesen.
Doch bis dahin wohnte er in der Dachgeschosswohnung des Anwesen. In der Nacht, in der er in Aachen bei seinem Mädchen gewesen sein will, wurde in Golzheim eingebrochen.
Der Dieb kroch durch die Hundeklappe (80x80 cm groß), nahm aus dem Kühlschrank Wurst und fütterte damit den Vierbeiner. Während der abgelenkt war, klaute der Dieb die Geldbörse samt Kreditkarten und das Laptop. Mit der gültigen PIN-Nummer für die EC-Karte wurde später 500 Euro abgehoben.
Oliver T. (45), Freund des Opfers: „Da musste jemand Ortskenntnisse haben und wissen, wo die Geldbörse und die Wurst für den Hund immer lag. Und die PIN-Nummer kennen. Für Herrn G. kam nur der Angeklagte in Frage.“
Doch die Beweise reichten dem Amtsrichter nicht. Er sprach Stefan B., der den Einbruch gestern vehement abstritt, frei.
Wer durch die Hundeklappe tatsächlich eingestiegen war, wird wohl ein Rätsel bleiben.
Erst gewinnen, dann ab in die Altstadt
Der König des Kneipensports lässt im Maritim-Hotel die Pfeile fliegen. Für alle Altstadt-Kneipen-Darter hat er auch gleich ein paar Tipps parat.
Bitterer Abstieg! Aber wir kommen wieder
Die Fans sind nach dem turbulenten Abstiegskampf fertig mit den Nerven. Doch nach dem verlorenen Spiel dröhnen immer noch aufmunternde Fangesänge.
„Die Wollnys“ dürfen weiter drehen
Die TV-Dokusoap „Die Wollnys“ geht weiter. Die Klage des Familienvaters Dieter Wollny wurde vom Neusser Amtsgericht abgeschmettert.