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Vom Hagel zerstört: Jacques Tilly trauert um sein Nackt-Zelt

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Jacques Tilly in seinem Zelt in der Bretagne: Dort arbeitet er an Entwürfen für den Zoch – am liebsten nackt.
Jacques Tilly in seinem Zelt in der Bretagne: Dort arbeitet er an Entwürfen für den Zoch – am liebsten nackt.
Foto: privat
Düsseldorf –  

Zochkünstler Jacques Tilly (49) – im Sommerurlaub ist bei ihm immer schon Rosenmontag. Den hat er in den vergangenen Jahren stets mit seiner Familie in Frankreich verbracht.

Und dann morgens früh schon gearbeitet: In seinem FKK-Zelt am Strand in Frankreich. „Mein FKK-Bürozelt liegt in den Dünen an der Atlantik-Küste“, erzählte er. Mehrere Dutzend Wagen entwarf er dort immer. Inspiration unterm Zeltdach im Adamskostüm...

Doch auf sein geliebtes Bürozelt muss Tilly in diesem Sommer verzichten – es hat das Zeitliche gesegnet. Tilly: „Es ist hinüber. Kaputt! Mein Sohn Camillo war kürzlich bei einem Ausflug im Schwarzwald damit. Dort gab es ein Unwetter. Tennisball große Hagelkörner regneten herab und zerfetzten mein Bürozelt …“

Die Trauer verarbeitet er nun in Italien. In einer urigen Hütte mitten in den Bergen. „In der Nähe von San Remo. Mit Familie und Freunden. Natürlich werde ich auch dort in einer ruhigen Ecke an den Zochwagen-Entwürfen arbeiten. Morgens früh fange ich an. Wenn die anderen noch schlafen. Da ist mein Kopf am klarsten. Sechs Stunden arbeite ich täglich und höre dabei laut Musik mit Kopfhörern. Am liebsten elektronische wie die von Air. Das brauche ich für meinen Ideenrausch.“

Und das Ergebnis wird dann am Rosenmontag wieder bis über die Grenzen Düsseldorfs gefeiert.

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