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Urlaub statt krank: Facebook-Status kostet Frisör-Lehrling den Job

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Sabine K. (links) brachte sich mit einer Facebook-Statusmeldung um den Ausbildungsplatz.
Sabine K. (links) brachte sich mit einer Facebook-Statusmeldung um den Ausbildungsplatz.
 Foto: RTF
Düsseldorf –  

So etwas hatte Friseurmeister Thomas Frenzel (48) in seiner ganzen Laufbahn noch nicht erlebt. Ganze sechs Wochen hatte sich seine Auszubildende Sabine K. krankschreiben lassen. Diagnose der 18-Jährigen: psychosomatische Störungen.

Was der Langenfelder dann aber auf dem Computerbildschirm sah, schlug dem Fass den Boden aus: „Ab zum Arzt und dann Koffer packen“, kündigte die Auszubildende im Internet bei „Facebook“ ihren Mallorca-Urlaub an.

Täglich bekam Thomas Frenzel auf diese Weise dann Neuigkeiten von der Krankgeschriebenen auf der Baleareninsel serviert: „Nach zwei Cocktails schon betrunken“, hieß es da.

Das Arbeitsverhältnis hatte sich erledigt. Weil sich Frenzel auch weigerte, Sabine K. das letzte Monatsgehalt zu zahlen, traf man sich am Donnerstag vor Gericht. Man einigte sich auf die Zahlung von 150 Euro und die Ausstellung eines guten Zeugnisses.

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