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Überraschende Erkenntnis : Mal-Genie Lüpertz: „Als Professor war ich ein Versager!“

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Malerfürst Markus Lüpertz war bis 2009 Rektor und Professor an der Kunstakademie.
Malerfürst Markus Lüpertz war bis 2009 Rektor und Professor an der Kunstakademie.
 Foto: dpa
Düsseldorf –  

„Die Welt dreht sich nur um mich!“ „Ich bin nicht nur von der Muse geküsst, ich bin von göttlicher Hand berührt!“ „Ich bin ein Genie!“

Nein, viel kleiner hat er es in den letzten Jahrzehnten nicht gemacht, der große Malerfürst Markus Lüpertz (71). Und jetzt das: Nach über 20 Jahren als Rektor und Professor der Düsseldorfer Kunstakademie (bis 2009) lässt er völlig überraschend selbst kein gutes Haar an seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule. Lüpertz in einem Interview mit dem Rundfunksender „hr2-kultur“: „Als Professor habe ich versagt!“

Abgesehen davon, dass er eh nur noch wenige Haare hat (jedenfalls obenrum) – so eine Erkenntnis konnte man vom selbst ernannten Genie dann doch nicht erwarten.
Falls seine vielen Kritiker über so viel Selbsterkenntnis jetzt aber jubeln sollten – gemach! Exzentriker Lüpertz sagt auch: „Als Rektor war ich sicherlich großartig!“

Und falls jetzt einer seiner ehemaligen Schüler denken sollte: „Aha, der Alte hat eingesehen, dass er als Professor oft viel zu hart zu mir war“, ist der auch im falschen Film: Nicht hart genug war er.
Lüpertz: „Einem zwanzigjährigen Schüler mit Individualität zu kommen ist völliger Blödsinn. Er gehört anständig unterdrückt, damit er sich befreien kann!“ Das habe er, der Meister, versäumt: „Der große Fehler meiner Generation war, dass wir die Freiheit über alles gestellt haben. Wir haben erlaubt, dass es so etwas wie Mitbestimmung in der Kunst gibt. Das war mein größter Fehler.“

Lüpertz, einer der bedeutendsten deutschen Künstler, wird sich das wohl verzeihen. Schließlich weiß er ja: „Ich mag mich sehr. Ich bin ein Fan von mir. Deswegen behandele ich mich gut.“

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