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Tod auf der A1 Düsseldorferin (23) von zwei Autos überrollt

Als der blaue Renault Twingo gegen die Betonmauer krachte, wurden alle fünf Insassen auf die Fahrbahn geschleudert.

Als der blaue Renault Twingo gegen die Betonmauer krachte, wurden alle fünf Insassen auf die Fahrbahn geschleudert.

Foto:

Alex Talash Lizenz

Hagen -

Was sind das bloß für Menschen? Als eine junge Frau hilflos auf der Autobahn lag, wurde sie gleich von zwei Fahrzeugen überrollt. Beide Autos setzten ihre Fahrt unbeirrt fort. Sie ließen die 23-jährige Düsseldorferin zum Sterben zurück, verschwanden im Dunkel der Nacht.

Die A1 zwischen Volmarstein und Hagen-West: Am Samstagabend um 22.27 Uhr ist die junge Frau mit vier Freunden im PKW in Richtung Bremen unterwegs. Aus bisher unerfindlichen Gründen kommt der Fahrer, ein 24-jähriger Düsseldorfer, plötzlich ins Schlingern.

Der blaue Renault Twingo bricht nach links aus, prallt mit Tempo 120 vor die Leitplanke. Das Auto wird über die komplette Fahrbahn geworfen, kracht schließlich auf der anderen Seite gegen eine Gleitschutzwand aus Beton. Bei dem heftigen Aufprall werden alle Fahrzeuginsassen aus dem Auto geschleudert.

Die 23-Jährige liegt mitten auf der Autobahn. Wie Zeugen später berichten, wird sie sofort von zwei aufeinanderfolgenden Autos überfahren.

Beide begehen Fahrerflucht, das Mädchen erliegt noch am Unfallort ihren tödlichen Verletzungen. Die übrigen Fahrzeuginsassen kommen mit schweren, aber zum Glück nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Die Dortmunder Polizei fahndet nun fieberhaft nach den unfallflüchtigen Fahrern. Sprecher Andreas Weiß: „Beide Fahrzeuge müssen erhebliche Schäden aufweisen. Auf dem Teilstück war Tempo 120 erlaubt. Wenn man bei diesem Tempo einen Menschen überfährt, kann man nicht sagen, man hätte nichts bemerkt.“