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Empfehlen | Drucken | Kontakt 23.01.2013 - 13:16 Uhr

Theaterchef Heinersdorff: Betrug? Da dachte ich gleich an Karsten Speck

Von COLJAN SCHLIEWA
Karsten Speck und Aline Hochscheid.
Karsten Speck und Aline Hochscheid.
Foto: N. Gehring
Düsseldorf –  

Man soll ja eigentlich immer schön die Wahrheit sagen.

Das „Wahrheit“ allerdings ein äußerst dehnbarer Begriff ist, verdeutlicht Regisseur René Heinersdorff (49) in seinem neuesten Stück im Theater an der Kö.

Am Mittwoch feierte „Die Wahrheit“ Premiere – eine Komödie, in der sich die Darsteller ihren ganz eigenen Reim darauf machen, was nun wahr, oder erlogen ist.

Einer der Schauspieler im vierköpfigen Ensemble: Karsten Speck (52). „Weil es in dem Stück um Betrug und Betrogene geht, fiel mir bei der Besetzung gleich der Karsten ein“, scherzte Theater-Chef Heinersdorff vor der Aufführung.

Bis zum 10. März belügen und betrügen sich Speck, der eine Haftstrafe wegen Immobilienbetrugs verbüßte, Ute Willing (54), Aline Hochscheid (36) und Martin Armknecht (50) auf der Bühne gegenseitig. Im Gegensatz zu anderen Schwindeleien geht es hier allerdings um Ehebruch.

„Es ist eine Offenbarung, in diesem Ensemble zu spielen“, schwärmte Karsten Speck über die Proben in Düsseldorf. „So was findet man selten.“ In Düsseldorf freut sich der Berliner außerdem schon auf den Karneval. „Und auf die Fortuna. Da will ich unbedingt mal ein Heimspiel besuchen.“

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