Hier nähert sich der verletzte Delfin.
Foto: Ocean Wings HawaiiEine unfassbare Geschichte. Herzzerreißend, rührend, spektakulär. Sie spielt 12.000 Kilometer entfernt: unter Wasser – vor Hawaii. Hauptdarsteller sind Martina Wing aus Wuppertal, Taucher Keller Laros und ein Delfin.
Taucher und Schnorchler hatten sich in der Kona Coast Hawaii getroffen, um Mantarochen zu beobachten. Plötzlich tauchte aber ein Delfin auf, der ganz offensichtlich in Schwierigkeiten steckte: Seine Brustflosse mit einer Angelschnur umwickelt, der Haken der Schnur steckte in der Flosse.
Der Beginn einer dramatischen Rettungsaktion. Taucher Keller Laros versuchte zunächst, mit der Hand die Schnur von der Flosse zu lösen. Klappte nicht. Erst als Laros sein Messer zu Hilfe nahm, konnte er die Angelschnur durchtrennen. Befreit von seiner lästigen Fessel schwamm der Delfin nach oben – Luft holen. Aber er kehrte zurück. Der Haken steckte ja noch in der Flosse ...
Auch davon konnte der Taucher ihn noch befreien. Dann verschwand der Delfin, verabschiedet mit einem freundschaftlichen Klaps des Tauchers.
Martina Wing führt seit 2001 eine Tauchschule auf Hawaii. Sie filmte die spektakuläre Rettungsaktion, stellte sie jetzt bei YouTube ins Netz: „Absolut unfassbar. Der Delfin ist gezielt auf uns zugeschwommen, weil er Hilfe brauchte. Er winkte mit seiner linken Flosse, hielt während der gesamten Rettungsaktion still. So fiel es dem Taucher viel leichter ihm zu helfen.“
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