In der Düsseldorfer SPD-Ratsfraktion ist Andreas Rimkus der Experte für den Wohnungsbau – und er sieht die aktuelle Entwicklung auf dem Immobilienmarkt eher mit Sorge:
„Jedes Jahr fallen in der Stadt rund 1.000 Wohnungen aus der sozialen Bindung – und es kommen so gut wie keine neuen sozial geförderten hinzu.“
In der Tat hatte Sozialdezernent Burkhard Hintzsche kürzlich im Ausschuss für Wohnungswesen und Modernisierung eingeräumt, dass im gesamten Jahr 2012 nur 22 Wohnungen mit Landesmitteln gefördert worden sind – darunter drei Eigenheime, eine Eigentumswohnung und gerade mal 18 Mietwohnungen.
„Wir fordern eine Quote von 30 Prozent geförderten Wohnungen“, sagt Rimkus. „Der Weg, das auch durchzusetzen, ist ebenso einfach wie gradlinig: Künftig muss die Stadt bei größeren Wohnbau-Projekten schon bei der Aufstellung des Bebauungsplanes diese Quote festschreiben. Dann gibt es keine Ausnahmen.“
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