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Sie wollen Stadtteil werde: Knittkuhl: Ein Dorf probt den Aufstand

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Das Dorf will endlich ein Stadtteil werden.
Das Dorf will endlich ein Stadtteil werden.
Düsseldorf –  

Eine Siedlung, eine Stimme, ein Wille. Knittkuhl will nicht länger zu Hubbelrath gehören und fordert: „Lasst uns Düsseldorfs 50. Stadtteil sein!“

Das passende Straßenschild haben sie schon! Stolz halten es CDU-Fraktions-Vorsitzender Rainer Klöpper, Dieter Böning von den Kulturfreunden Knittkuhl und Bezirksvorsteher Hanno Bremer und dessen Sohn George hoch.

„Landeshauptstadt Düsseldorf – Stadtteil Knittkuhl“. Das ist es, was sie und der Großteil der 2000 Knittkuhler sich wünschen. Endlich eigenständig, endlich weg von Hubbelrath.

„Willy Brandt sagte einst: »Es wächst zusammen, was zusammen gehört.« Doch das ist im Fall von Hubbelrath und Knittkuhl nicht eingetreten“, rechtfertigt Klöpper seinen Standpunkt. „Wir wurden damals eingemeindet, ohne dass wir was mit denen zu tun haben.“

Das sieht auch Dieter Böning so: „Sportlich, kulturell, wirtschaftlich gesehen sind wir längst ein eigener Stadtteil. Hubbelrath ist vier Kilometer weit weg – und gedanklich für uns noch weiter.“

Rainer Klöpper, Dieter Böning, Hanno Bremer und dessen Sohn George (vl.) haben das Ziel vor Augen. Knittkuhl soll Düsseldorfs 50. Stadtteil werden.
Rainer Klöpper, Dieter Böning, Hanno Bremer und dessen Sohn George (vl.) haben das Ziel vor Augen. Knittkuhl soll Düsseldorfs 50. Stadtteil werden.
 Foto: Göttert

Bemühungen seitens der Hubbelrather Feuerwehr, zu Festen auch Knittkuhler zu locken, seien fehlgeschlagen. „Wir haben unsere eigenen Feste. Wenn wir hier in den Mai tanzen, dann denkt keiner an Hubbelrath“, macht Klöppper klar, der im Zuge der Bezirksvertretung einen Antrag gestellt hat.

Der Antrag, nach dem Knittkuhl 50. Düsseldorfer Stadtteil wäre, soll am 24. September in die Bezirksvertretung 7 eingebracht werden. Und hat wohl durchaus gute Aussichten auf Erfolg.

„Wir haben viel positive Rückmeldung bekommen. Das macht uns Mut“, so Hanno Bremer. Und Dieter Böning bringt es auf den Punkt: „Wir als Stadtteil? Das wäre Knittcool!“

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