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Schock-Ausstellung: Bryan Adams: Meine Bilder gegen den Krieg

Verbrannt und entstellt: Soldat Jamie Hull.
Verbrannt und entstellt: Soldat Jamie Hull.
Foto: dpa
Düsseldorf –  

Wenn er diese Bilder erklärt, macht er nicht viele Worte. Er spricht nur von „Würde“, dass er „immer Pazifist und Kriegskritiker“ war, schränkt gleich ein: „Aber wer bin ich schon...?“ Und dann steht er da, der Weltstar. Lässt die Fotos sprechen.

Bryan Adams (53) und seine Bilder gegen den Krieg. Der Rockstar, der im NRW-Forum seine bislang größte Ausstellung als Fotograf hat, zeigt Fotos von britischen Soldaten, die im Krieg waren.

Andere Soldaten zeigten vor Bryan Adams ihre Prothesen.
Andere Soldaten zeigten vor Bryan Adams ihre Prothesen.
Foto: dpa

Irak, Afghanistan – für viele Besucher der Ausstellung nur abgenutzte Synonyme für Krieg. Weit weg. Doch dann sieht man Adams’ Foto von Jamie Hull. Sieht sein von Verbrennungen vernarbtes, entstelltes Gesicht. Oder Fotos von Soldaten wie Mark Omroad, dem beide Beine weggebombt wurden – jetzt trägt er Prothesen.

Fotograf und Musiker Bryan Adams
Fotograf und Musiker Bryan Adams
Foto: Uwe Schaffmeister

Bryan Adams: „Diese Fotos sind mein Weg, das Erbe des Krieges zu zeigen. Die Soldaten sieht man in England oft nur, wenn sie öffentlich Tapferkeitsorden bekommen.

Manchmal sieht man sie, wenn sie Geld sammeln oder bei Sportveranstaltungen. Aber man sieht sie nicht so wie hier.“ Und wie glaubt er, werden die Reaktionen in England auf die Fotos sein? Adams: „Mir egal.“

Info: Bryan Adams Exposed, NRW-Forum, bis 22. Mai, Di.-So. 11-20, fr. bis 24 Uhr, Eintritt: 5,30/7,80 Euro

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