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Rekordverdächtig: Nach Mobbing: Frau will 900.000 Euro Schmerzensgeld

Eine bei der Stadt Solingen beschäftigte Rechnungsprüferin gibt an, jahrelang schikaniert worden zu sein.
Eine bei der Stadt Solingen beschäftigte Rechnungsprüferin gibt an, jahrelang schikaniert worden zu sein.
Foto: dpa (Symbolfoto)
Düsseldorf –  

In einem Prozess um angemessenes Schmerzensgeld wegen Mobbings fällt heute (10.30 Uhr) in Düsseldorf eine Entscheidung.

Im Raum steht die rekordverdächtige Entschädigungssumme von 900.000 Euro.

Eine bei der Stadt Solingen beschäftigte Rechnungsprüferin gibt an, jahrelang schikaniert worden zu sein. Sie zog deshalb gegen ihren Arbeitgeber vor Gericht.

Zwar beziffert die Mobbing-Klage laut dem Anwalt der Frau keine Schmerzensgeldsumme. Aber als die Frau im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren nach einer angemessenen Höhe gefragt wurde, nannte sie den hohen sechsstelligen Betrag. Jetzt entscheidet das Landesarbeitsgericht.

„Sie will ein Zeichen setzen, das dafür sorgt, dass so etwas nicht wieder passiert“, begründet der Anwalt das Vorgehen seiner Mandantin. Er verweist dabei auf die jüngere Rechtsprechung: Die bisher zugesprochenen Summen seien zu gering, um abschreckende Wirkung zu haben.

Im Prozess hatte sich der Vorsitzende Richter skeptisch gezeigt, ob die von der Klägerin aufgeführten Fälle tatsächlich den Tatbestand systematischen Mobbings erfüllten. In erster Instanz war die Frau bereits unterlegen.

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