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Qualvoll verendet: Gift-Frikadelle tötet Hund Sandra

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Reinhold Jäschke hing an der Wiese, wo Sandra das Gift gefressen hat, ein Warnschild auf.
Reinhold Jäschke hing an der Wiese, wo Sandra das Gift gefressen hat, ein Warnschild auf.
 Foto: Bernd Obermann
Hilden/Düsseldorf –  

Sie war ein Familienmitglied. Eine Hündin, die von allen geliebt wurde. Jetzt ist Gordon Setter Sandra tot. Und sie starb keines natürlichen Todes, sondern wurde vergiftet.

Der Schock sitzt tief. Reinhold Jäschke kann es noch immer nicht fassen, dass in seiner Gegend, wo eigentlich alle Nachbarn sich gut verstehen, ein Hundehasser sein Unwesen treibt.

Am 13. Dezember war der 74-Jährige kurz nach acht Uhr mit seiner vierjährigen Hündin auf der Wiese an der Reisholzstraße, die schon auf Düsseldorfer Stadtgebiet liegt, spazieren. Hier fand Sandra wohl die vergiftete Frikadelle.

„Sie lief auf der Wiese frei herum und begann, vom Boden etwas aufzunehmen“, erzählt Jäschke. „Ich rief sie zu mir. Erst nach einer Weile kam sie zu mir. Kurze Zeit später gingen wir nach Hause.“

Die arme Hündin Sandra wurde vergiftet.
Die arme Hündin Sandra wurde vergiftet.

Nur eine halbe Stunde später begann das Gift zu wirken. „Sie fing an zu zittern und fiel kurze Zeit später um“, erzählt der 74-Jährige. Er brachte seine Hündin sofort in die Klinik, aber die Hilfe kam zu spät.

Die Ärzte konnten nichts mehr für sie tun. Sie hatte bereits Wasser in der Lunge. Sandra starb qualvoll. Kurz darauf bestätigte der Tierarzt, dass die Hündin vergiftet wurde. „Man sagte mir, dass als Gift Schneckenkorn verwendet wurde“, erzählt der Senior.

Es war nicht das erste Mal, dass man in Hilden Hunde vergiften wollte: Vor ein paar Wochen haben hier mehrere Hunde Rattengift geschluckt. Sie konnten allerdings in der Klinik gerettet werden.

Um weitere Fälle zu verhindern, hing Reinhold Jäschke ein Warnschild auf. „Wir haben zwar die Polizei verständigt, aber eine große Hoffnung, dass der Täter gefasst wird, habe ich nicht“, sagt er traurig.

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