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Politik streitet: Sollen Düsseldorfs Tauben massenweise getötet werden?

Foto: dpa (Symbolfoto)
Düsseldorf –  

Der Vorschlag, massenweise Tauben zu töten, hat in Düsseldorf heftige Diskussionen ausgelöst. Die für den Stadtteil Eller zuständige Bezirksvertretung hatte sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, den Taubenbestand auf diese Weise zu reduzieren. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt müsse angesichts des vielen Kots auf den Gehsteigen „endlich aktiv“ werden, forderte etwa die CDU in dem Stadtteil-Parlament.

Die Stadtspitze reagierte jetzt mit einem Machtwort. Das Vorhaben verstoße gegen das Tierschutzgesetz, betonte Umweltdezernentin Helga Stulgies (Grüne), wie ein Stadtsprecher am Dienstag bestätigte. Stattdessen wolle man die Tiere in Taubenschläge umsiedeln und ihre Eier gegen Gipseier austauschen.

Der Fall hat in der Düsseldorfer Lokalpresse für Schlagzeilen gesorgt, nachdem sich die Bezirksvertretung für das „Mannheimer Modell“ ausgesprochen hatte. Die Stadt Mannheim hatte im Jahr 2001 begonnen, Tauben zu fangen und zu töten, um des übermäßigen Bestands Herr zu werden. Nach Protesten von Tierschützern hatte die Stadt Ende 2003 das Ende dieses Vorgehens verkündet.

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