„Schade, scheiße, wie konnte das passieren?“ (Die Toten Hosen auf ihrem aktuellen Album „Ballast der Republik“). Es war ein Schock für Campino und die Hosen-Gang. Eigentlich wollten sie im Savoy-Theater (Graf-Adolf-Straße) die Premiere des Band-Films „Nichts als die Wahrheit“ (ARD, Sa., 23.40 Uhr) feiern. Freunde, Fans, alle da.
Nur einer nicht: Ehrengast Norbert Hähnel (61) aus Berlin. Campino kurz vor Beginn des Films zum EXPRESS: „Wir haben gerade die Nachricht bekommen, dass etwas Schlimmes passiert ist. Norbert ist gerade in Düsseldorf von einem Auto überfahren und schwer verletzt worden. Wir sind alle geschockt.“
Laut Polizeibericht hatte Hähnel am Montag gegen 17.25 Uhr einen Fußgängerüberweg auf der Albertstraße ordnungsgemäß bei Grün überquert. Dabei wurde er von einem 27-jährigen Hyundai-Fahrer erfasst und zu Boden geschleudert.
EXPRESS besuchte den Mann, der lange Jahre als „Wahrer Heino“ mit den Hosen auf Tour war, am Dienstag in der Düsseldorfer Uniklinik. Linkes Bein gebrochen, linker Arm gebrochen, Humor intakt.
Hähnel: „Ich war auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel, wollte dann zur Hosen-Premiere. Plötzlich fährt der Typ mich um, fragt dann, ob er was für mich tun kann. Ich sagte ihm: Wir wär’s mit ´nem Krankenwagen...?“
Zwei Wochen muss er jetzt mindestens in der Uniklinik bleiben. Die Hosen kümmern sich um ihn. Am Dienstag gab’s Besuch von Campino, Breiti und Andi.
Norbert Hähnel war wegen seiner Heino-Parodie 1987 vom echten Heino verklagt worden. Die Geldstrafe von 10.000 Euro konnte er nicht zahlen, saß sie im Gefängnis ab.
Schicke Jacke überführte den Gangster (18)
Die schicke Jacke hatte Erkan D. überführt. Diese hatte er zuvor geklaut und stand nicht nur deswegen vor Gericht.
Polizistenmörder nahm sich das Leben
Die Gangster mussten in den Knast nach dem schrecklichen Mord an dem Polizisten Adalbert Bach vor zehn Jahren. Als er Freigang hatte, nahm er sich wegen der Tat das Leben.
Hier jagt die Polizei „Geister-Fahrer“
Die Polizei stoppte 45 Geister-Radler an der Ulmen-/Ecke Johannstraße an einem Tag. Statt Knöllchen für 20 Euro gab es ernste Ermahnungen.