Wie verroht können Menschen sein? Wie dumm ist diese Tat? Unbekannte Schmieranten haben in der Nacht zu Freitag mit Edding-Stiften üble Parolen an Säulen, Wände und Türen am Neusser Jobcenter geschmiert.
„Eine Deutsche weniger!“ stand dort geschrieben – das bestätigte der Neusser Polizeisprecher Hans-Willi Arnold am Freitag.
Dazu kamen Drohungen gegen die restlichen Mitarbeiter des Jobcenters: „Ihr seid die Nächsten …“
Die Blumen und Kerzen, die Kollegen und Neusser Bürger zu Ehren der getöteten Irene N. (32) abgestellt hatten, waren umgeworfen und teilweise zerstört.
Ein Hausmeister zum EXPRESS: „Wir haben am Morgen zudem Ketchup, Mayo und Senf hier gefunden. Außerdem einen Playstation-Controller.“ Die Polizei rückte mit der Spurensicherung aus, nahm Fingerabdrücke auf. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.
„Wie kann man so etwas nur machen? Hier in Neuss gibt es offenbar noch mehr kranke Menschen“, zeigte sich Jörg Karnap (58), der selbst Kunde vom Jobcenter ist. „Meine Beraterin hat ihr Büro neben der Toten. Ich kannte sie, die Frau war immer ausgesprochen freundlich zu allen.“
Weniger freundlich zeigt sich weiterhin Ahmed S. (52). Der Hauptverdächtige der Bluttat sitzt in Untersuchungshaft. Der Vorwurf lautet „Mord“. Doch auch in Haft ist er weiter aggressiv.
Nach seinem bizarren Auftritt vor dem Haftrichter, wo er behauptete, misshandelt worden zu sein, war er im Gefängnis untersucht worden. EXPRESS erfuhr: Der Mann soll seine Verletzungen nur simuliert haben. Barfuß im Gericht war er auf eigenen Wunsch.
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Die Fans sind nach dem turbulenten Abstiegskampf fertig mit den Nerven. Doch nach dem verlorenen Spiel dröhnen immer noch aufmunternde Fangesänge.
„Die Wollnys“ dürfen weiter drehen
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Sadist aus Oberbilk geschnappt
Er hatte seine Freundin letzten Freitag in Oberbilk mit heißem Öl verbrüht. Nun ist Taofik S. geschnappt, er stellte sich unter dem Druck der Fahndung.