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Mit 3000 Euro teurem Boot: Hier übt die Feuerwehr eine Eisrettung

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Eingebrochen: „Opfer“ Tobias Becker ruft verzweifelt um Hilfe …
Eingebrochen: „Opfer“ Tobias Becker ruft verzweifelt um Hilfe …
Foto: Obermann
Düsseldorf –  

Verzweifelt rudert Tobias Becker im eiskalten Wasser, ruft laut um Hilfe. Er ist gerade durch die Eisdecke eingebrochen und im Ostpark-Weiher gelandet. Doch zum Glück ist das kein Ernstfall. Tobias Becker ist Mitglied der Taucherstaffel der Feuerwehr – und hat sich als Opfer für die Eisrettungs-Übung zur Verfügung gestellt. „Ist kalt, geht aber“, sagt Becker tapfer.


Auch wenn das Wetter jetzt milder wird, die Feuerwehr trainierte am Montag im Ostpark den Umgang mit einem knallroten Gummiboot. Es ist der knapp 3000 Euro teure, neue Eisretter der Wehr. Quasi ein Schlauchboot mit zwei Löchern an beiden Enden.

In die steigen die Retter, gehen mit dem Boot aufs Eis bis zum Verunglückten. Der wird dann per Rettungsbrett an Bord geholt. „Das Boot hilft uns vor allem dann, wenn die Retter auch selbst einbrechen“, erklärt Einsatzleiter Rolf Schliewe.

... ein Retter im Überlebensanzug geht zu Becker ins Wasser, sichert ihn, bis die Kollegen kommen ...
... ein Retter im Überlebensanzug geht zu Becker ins Wasser, sichert ihn, bis die Kollegen kommen ...
Foto: Obermann

Die Feuerwehr warnt: Wegen des zu erwartenden Tauwetters, wird das Betreten der Eisflächen zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. Ein Mensch überlebt fünf bis zehn Minuten in dem eiskalten Wasser, selbst bei der Rettung lauert durch die Unterkühlung der sogenannte „Bergetod". Zum Glück gab es diesen Winter noch keinen Unfall.

... und ihn mit dem neuen Eisretter, einem Gummiboot, aus dem Wasser ziehen.
... und ihn mit dem neuen Eisretter, einem Gummiboot, aus dem Wasser ziehen.
Foto: Obermann
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