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Kneipe am Ende: Wegen Rauchverbot: Wirt Falko schmeißt hin

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Wirt Falko Waldschmidt (43) macht nach sieben Jahren die „Waschbütt“ zu.
Wirt Falko Waldschmidt (43) macht nach sieben Jahren die „Waschbütt“ zu.
 Foto: Göttert
Düsseldorf –  

Seit dem 1. Mai sind viele Kneipen nicht nur rauch-, sondern auch gästebefreit. Rund 200 Eckkneipen bewegen sich in den Düsseldorfer Stadtteilen am Rande der Existenz, stehen kurz vor dem Aus.

Grund: Das Kneipenleben spielt sich mittlerweile nicht mehr in, sondern vor den Gaststätten beim Qualmen ab. Und das sorgt in der Nachbarschaft für Ärger wegen Ruhestörung.

Als einer der ersten Wirte schmeißt jetzt Falco Waldschmidt (43) von der „Waschbütt“ in Düsseltal das Handtuch.

Sieben Jahre führte Falco Waldschmidt die „Waschbütt“ auf der Achenbachstraße, machte sie zu einem beliebten Treff für das jüngere Publikum, und zu einer Anlaufstelle für Fortuna-Fans.

Zu viel für die Nachbarschaft: In letzter Zeit hagelte es Beschwerden wegen Lärmbelästigung. Das neue Rauchverbot war schließlich der Tropfen, der das Fass in der „Waschbütt“ zum Überlaufen brachte.

„Es ist bei mir aber nicht so, dass ich keine Gäste hätte – im Gegenteil“, sagt Falco Waldschmidt. „Die dauernden Beschwerden haben mich diesen Entschluss fassen lassen. Wenn die Leute jetzt auch noch draußen stehen müssen, um zu rauchen, werden die Anwohner sich noch mehr aufregen. Weil sich die Gäste dann nun einmal auf der Straße unterhalten.“

Und dafür wird nun einmal der Wirt verantwortlich gemacht, wie Michael Zimmermann, Leiter des Düsseldorfer Ordnungsamts, bestätigt: „Die Straße ist zwar öffentlicher Raum und gehört nicht zur Kneipe. Aber jeder Wirt ist für seine Gäste verantwortlich. Das gilt auch für die Ausstrahlwirkungen, wie zum Beispiel Lärmbelästigung.

Kommt es in einer Gaststätte häufig zur Störung der Nachtruhe, verhängen wir dem jeweiligen Wirt ein Bußgeld. In ganz massiven Fällen, kann es sogar dazu kommen, dass ihm eine Sperrstunde aufgelegt bekommt und sein Lokal um 22 Uhr schließen muss.“

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