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Irrer Prozess: Hilfe, in meinen Porsche regnet's rein

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Foto: dpa
Düsseldorf –  

50.000 Euro hat Dieter B. (Name geändert) für den geleasten Porsche Cayenne (Baujahr 2005) noch hingeblättert. Nur um festzustellen, dass es ständig nass wird, obwohl das Schiebedach längst wieder zu war.

Der Weg zur Werkstatt wurde fast schon zur Routine. Nass ist das eine. Dann aber gab der Cayenne endgültig auf. Wasser in der Elektronik. Jetzt war Schluss mit lustig. Der stolze Porsche-Besitzer weigerte sich, die Reparatur zu bezahlen. Jetzt wird er von der Werkstatt verklagt.

Gern stellte Dieter B. seine Neuerwerbung vor der Tür ab. Schattig unter Bäumen. Das war ein Fehler, wie sich später herausstellte. Denn damit war der Wasserablauf vom Dach verstopft. Für den Beifahrer kam das kühle Nass vom Dach.
Immer wieder fuhr B. bei der Werkstatt vor. Trick bei der Sache: Regelmäßig müssen dort, so ein Sachverständiger, die Regenabläufe und Schläuche gereinigt werden.

Beim letzen Mal bahnte sich das Wasser den Weg bis in die Elektronik, so dass der Wagen liegen blieb und abgeschleppt werden musste. Die Rechnung: 4842,11 Euro. Die will Dieter B. nicht zahlen. Denn er stellt fest: „Es regnet immer noch rein.“

Der Richter schaltete einen Sachverständigen ein und der erklärte: Ein Konstruktionsfehler von Porsche. Deshalb will das Autohaus auch den Hersteller in Regress nehmen. Doch Porsche hat bisher nicht reagiert.

Der Richter kündigte gestern schon an: „Ein Porschefahrer darf sein Schiebedach öffnen, ohne damit rechnen zu müssen, dass es später von oben nass wird. Und er darf auch unter Bäumen parken.“

Eine endgültige Entscheidung will er am 1. Oktober fällen.

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