Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Düsseldorf
Aktuelle Berichte aus Düsseldorf und Umland mit Neuigkeiten zu Promis, Skandalen und Veranstaltungen.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Im Hausflur: Vermieter wollte ein Kinderwagen-Verbot

Von
Um diesen Kinderwagen ging der Streit.
Um diesen Kinderwagen ging der Streit.
 Foto: rtf
Düsseldorf –  

„Kinderwagen im Hausflur, das geht überhaupt nicht!“ meinte jedenfalls ein Vermieter aus Düsseldorf und zog gegen ein frisch gebackenes Elternpaar, das in seinem Haus eine Wohnung gemietet hatte, vor Gericht.

Der Streit hat eine Vorgeschichte: Der Vermieter ist ein ausgemachter Kunstliebhaber und hatte im Flur seines Mehrfamilienhauses immer Kunstwerke ausgestellt – bis sich Mieter darüber beschwerten, weil der Fluchtweg nicht garantiert sei.

Jetzt sah er die Chance auf eine Retourkutsche: Mit dem gleichen Argument „Die Fluchtwege müssen frei bleiben!“ verbot der Vermieter den Eltern, ihren Kinderwagen abzustellen.

Vor Gericht empörte sich die Familie noch über eine weitere Nickeligkeit: Der Vermieter habe, nachdem bekannt war, dass es Nachwuchs gegeben hatte, zwei Geländer in Hüfthöhe angebracht und so den ursprünglich 1,85 Meter breiten Flur um 50 Zentimeter verengt.

Tatsächlich steht im Mietvertrag ausdrücklich ein „Kinderwagen-Verbot“ drin. Der Richter kippte es: „Das ist nichtig. Nach geltender Rechtsprechung, ist grundsätzlich das Abstellen von Kinderwagen erlaubt. Das muss ein Vermieter schlucken.“ Und der angebotene Platz im Keller? Da meinte der Richter: „Vom vierten Stock in den Keller, das ist ein wenig schwierig.“ Er signalisierte, dass er auf der Seite der jungen Eltern steht.

Der Anwalt vom Vermieter kündigte an: „Mein Mandant wird jetzt jede Möglichkeit prüfen, das Mietverhältnis zu beenden.“ Das endgültige Urteil fällt Ende März.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Düsseldorf
Norbert Wesseler (M.) im Gespräch mit J. Philippi-Gerle (l.)
Teil zwei des großen Interviews
Polizeipräsident Norbert Wesseler: „Kiffen erlaubt? Da bin ich dagegen!“

Polizeipräsident Norbert Wesseler im großen „Düsseldorf-Gespräch“ über die geplante Freigabe von Drogen und darüber, dass die Polizei etwa bei kleineren Verkehrsunfällen nicht mehr kommen soll.

Fallah Sänger: Weltweite Fahndung mit diesem Foto.
Drei Jahre nach Mord
Fallah Sänger weiter auf der Flucht

Es war vor drei Jahren. Da brach für Kurt Lange eine Welt zusammen. Ein abscheuliches Verbrechen erschütterte die Stadt. Sein Schwiegersohn hatte seine Tochter Saskia und seine Enkel Samara und Ismael erschossen.

Auf dem Gelände der Bergischen Kaserne sollen demnächst 1.000 Flüchtlinge untergebracht werden.
Stadt will Gelände erwerben
Zahlt die Stadt 70 Mio. für die Kaserne?

Auf dem Gelände der Bergischen Kaserne könnte es jetzt ganz schnell gehen mit der Errichtung einer Zeltstadt für 1.000 Flüchtlinge. Die Stadt scheint bereit zu sein, die geschätzten 70 Millionen zu bezahlen.

FACEBOOK
EXPRESS Düsseldorf on Facebook

Düsseldorf-Galerien
Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
Aktuelle Videos
Fortuna-News
Zur mobilen Ansicht wechseln