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IDR-Affäre: Jetzt kann es für Elbers richtig teuer werden

Soll wegen der IDR-Affäre zahlen: OB Elbers

Soll wegen der IDR-Affäre zahlen: OB Elbers

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dpa

Düsseldorf -

Die Affäre um die teuren Geschenke der IDR unter ihrem früheren Chef Heinrich Pröpper, die als „Klimapflege“ dienten. Seit November wurde auch gegen Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers (53; CDU) ermittelt. Seit Montag steht fest: Es kann für ihn richtig teuer werden.

10.000 Euro soll Elbers zahlen, dann wird das Verfahren gegen ihn wegen Vorteilsnahme in minder schwerem Umfang eingestellt. Das ist der Vorschlag der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft. Das Amtsgericht hat dem Angebot bereits zugestimmt. Ob Elbers zustimmt? EXPRESS erfuhr aus dem Rathaus, dass sich der Oberbürgermeister zunächst mit seinen Anwälten beratschlagen will, ob er den Vorschlag akzeptiert.

Im einzelnen ging es um drei Kisten Champagner (Marke „Gosset“), die als Weihnachtspräsente ins Rathaus gekommen waren. Wert laut Rathaus: unter 1000 Euro. Dass die Staatsanwaltschaft nun die zehnfache Summer als Geldauflage erhält, überrascht Insider doch.

Andere sind verwundert über das Vorgehen der Ermittler: „Bei Kleinstbeträgen halte ich eine Einstellung des Verfahrens für nachvollziehbar. Bei 1000 Euro, die hier im Gespräch sind, ist eine Einstellung überraschend milde“, sagt Andreas Riegel von der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International.

Elbers war einer von 59 Beschuldigten im Ermittlungskomplex um die städtische Tochter IDR. Insgesamt 39 Amtspersonen, darunter Dezernenten und Amtsleiter, sollen Geldauflagen von 100 bis 10.000 Euro leisten. Das Ermittlungsverfahren gegen Ex-IDR-Chef Heinrich Pröpper wegen Vorteilsgewährung und Untreue geht allerdings weiter.