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Horror-Brief: Guten Tag, Ihr Sohn ist tot!

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Monika Becker (66) kann nicht fassen, was sie in den Schreiben ihrer Bausparkasse lesen musste.
Monika Becker (66) kann nicht fassen, was sie in den Schreiben ihrer Bausparkasse lesen musste.
Foto: Nicole Gehring
Ratingen –  

„Sehr geehrte Frau Becker, Ihnen und Ihren Angehörigen gilt unsere Anteilnahme.“ Mit diesen Zeilen verkündet die Bausparkasse, Monika Becker (66), dass ihr Sohn Michael D. (Name geändert) verstorben sei. Für die Ratingerin, die an einer schweren Autoimmunkrankheit leidet, der blanke Horror!

Wie konnte das passieren? Warum hat mich niemand informiert?“ Monika Becker schießen tausende Fragen durch den Kopf – es ist ein absoluter Schock. Um Antworten zu bekommen, ruft sie sofort bei der Bausparkasse an:

„Ein Sachbearbeiter sagte mir, dass sich vor ein paar Tagen eine Person per Telefon gemeldet hätte, um ihm den Tod meines Sohnes mitzuteilen. Wer diese Person war, durfte er mir nicht sagen.“ Doch das reichte Monika Becker nicht, sie kontaktierte den Arbeitgeber von Michael D. Hier wurde sie erneut an einen Sachbearbeiter durchgestellt, der meldete sich mit: „D. am Apparat, was kann ich für sie tun?“

Der nächste Schock für die Ratingerin – es war ihr Sohn. Er lebt! Aber bevor sie ein Wort mit ihm wechseln konnte, legte er auf.

Hintergrund: Seit dem Tod seines Vaters im Dezember 2011, hat Michael D. den Kontakt zu seiner Mutter völlig abgebrochen.

Wie konnte es zu der verwirrenden Todesnachricht kommen? EXPRESS fragte bei der Bausparkasse nach. Ein Unternehmenssprecher: „Wir bedauern den Vorfall sehr, er hätte nie passieren dürfen. Ein Mitarbeiter hat den falschen Namen in das Schreiben eingefügt. Es ging eigentlich erneut um den Tod von Frau Beckers Mann.“

Mit einem Schreiben, das EXPRESS vorliegt, entschuldigte sich das Unternehmen letzte Woche offiziell. Und ein „Entschuldigungsgeschenk“ gab’s auch. Einen Kosmetikgutschein im Wert von 10 Euro! Monika Becker: „Es ist schön das mein Sohn lebt, aber der Gutschein ist eine Frechheit. Die spielen hier mit meiner Gesundheit!“

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