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Horror-Bahnübergang Jetzt kommt endlich die Unterführung

Der schreckliche Unfall vom Dezember 2012: Ein Güterzug zerfetzte am Hackenbruch einen Linienbus, wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

Der schreckliche Unfall vom Dezember 2012: Ein Güterzug zerfetzte am Hackenbruch einen Linienbus, wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

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Feuerwehr Lizenz

Düsseldorf -

Zwei schwerste Unfälle innerhalb eines halben Jahres am Bahnübergang Hackenbruch – immer mehr Bürger und Politiker forderten eine Unterführung statt des „schienengleichen Übergangs“. Der kommt jetzt tatsächlich – aber nach Auffassung der Stadt nicht wegen der Unfallgefahr …

Rückblick: Am 19. Dezember 2012 rammte ein Güterzug einen liegengebliebenen Linienbus. Und am 1. Mai 2013 umfuhr ein Pkw-Fahrer die heruntergelassenen Halbschranken – und wurde ebenfalls von einem Güterzug gerammt. Dennoch glaubt die Stadt, dass der Übergang sicher ist.

Dass er dennoch verschwinden soll, habe – wie Verkehrsdezernent Dr. Stephan Keller im Ordnungs- und Verkehrsausschuss der Stadt betonte – ganz andere Gründe: Eine Studie der Bahn habe ergeben, dass sich das Verkehrsaufkommen auf der Bahnstrecke bis 2025 verdoppeln werde.

Die Zahl der Güterzüge soll sich von heute 112 in dieser Zeit auf 219 erhöhen. Und das bedeutet letztlich: Die Schranken wäre mehr unten als oben – und der querende Autoverkehr würde zwangsläufig im Dauerstau stehen. „Aus diesem Grund schlägt die Bahn den Ersatzbau einer Unterführung vor“, so Dezernent Keller.

So ein unterirdischer Bau kostet natürlich – geschätzt 7,1 Millionen Euro. Und die sollen sich – wenn es nach der Bahn geht – sie selbst, der Bund und die Stadt teilen. Das allerdings führte bereits in der Ausschusssitzung zu heftiger Ablehnung der Lokalpolitiker. CDU-Verkehrsexperte Andreas Hartnigk beharrte auf dem Verursacher-Prinzip und lehnte es ab, dass die Stadt ein Drittel der Millionen-Summe zahlt.