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Henkel klagt wegen Nivea-Spray: Gericht muss entscheiden: Welches Deo ist „das Beste“?

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Die beiden beworbenen Deos von Nivea
Die beiden beworbenen Deos von Nivea
Foto: Promo
Düsseldorf –  

Ein schweißtreibender Prozess am warmen Sommertag. Darf Beiersdorf sein „Nivea Deo Black and White“ als „Das Beste“ und die „Nummer eins“ bewerben. Das muss jetzt Richterin Johanna Brückner-Hofmann entscheiden. Denn Henkel hatte gegen den Konkurrenz-Konzern geklagt.

Und siehe da: Deo ist nicht gleich Deo! Das stellte selbst die Richterin zu ihrem Erstaunen fest. Es gibt Deos, die den Geruch übertünchen und es gibt welche, die das Schwitzen verhindern. Sie heißen auch Antitranspirant und machen meist Flecken. Beiersdorf aber wirbt damit, dass das bei Nivea nicht der Fall sei.

Richterin Brückner-Hofmann: „Für mich waren das immer alles Deos. Ich habe mich immer nur gewundert, dass manchmal Flecken blieben.“ Das entsteht durch einen Stoff namens ACH (Aluminiumhydroxychlorid).

Dass Nivea als Nummer Eins beworben wurde, erklärt Hersteller Beiersdorf so: „Das gilt für Marktstellung in Hinblick auf alle Deos.“ Dass Beiersdorf Marktführer ist, steht fest.

Henkel argumentiert: Nummer eins unter den Antitranspiranten trifft nicht zu. Und schon gar nicht das Beste. So habe man Tests gemacht und festgestellt, dass T-Shirts schon nach fünf Wäschen die charakteristischen Flecken aufweisen.

Beiersdorf winkt mit eigenen Tests. Demnach haben Verbraucher das Produkt zwei Wochen geprüft und festgestellt, dass es keine Flecken gibt.

Zwei Wochen, so Henkel, reichten nicht. Niemand würde in der Zeit fünfmal dasselbe Shirt durchschwitzen und waschen. Mitte Juli will die Richterin über die Werbesprüche urteilen.

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