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Großer Schaden: Bundesbank: Zwei Brände an einem Tag

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Vom Brand zerstört: Die Batterien im Bundesbank-Keller.
Vom Brand zerstört: Die Batterien im Bundesbank-Keller.
Foto: Feuerwehr
Düsseldorf –  

Die Bundesbank-Hauptverwaltung in Düsseldorf, die größte und „reichste“ Bank der Stadt. An der Berliner Alle liegen zwischen meterdicken Mauern und Panzertüren Abermillionen im sichersten Geldbunker der Stadt.

Am Samstag musste die Feuerwehr gleich zweimal in den Keller. Um 2.27 Uhr und um 21.19 Uhr. Zwar brannte kein Geld, aber immer die Notbatterie-Anlage. Nach dem ersten Feuer um 2.27 Uhr hätten Fachleute die Batterien abgeklemmt. Doch das war wohl nix…

Der Eingang zum Keller ist voll schwarzem Ruß.
Der Eingang zum Keller ist voll schwarzem Ruß.
Foto: Feuerwehr

Denn um 21.19 Uhr schrillten in der Nacht zum Sonntag wieder die Alarmglocken. Wieder rückten drei Löschzüge an, die Wehrleute kämpften sich erneut mit Atemschutzgeräte durch den giftigen Qualm wieder bis ins 3. Untergeschoss vor. Wieder war das Bankgebäude stark verraucht. Noch am Morgen hatte es geheißen: „Batterien abgeklemmt, keine Gefahr mehr.“

Der erste Einsatz am Morgen dauerte zweieinhalb Stunden, der zweite Einsatz gut drei Stunden. Der beißende Qualm zog über die Lüftungsschächte in die oberen Etagen. In beiden Fällen mussten die Geschosse der Bundesbank mit großen Entlüftungsanlagen „entraucht“ werden. Überall stinkt nach Brandrauch. Ob der Qualm auch in die Millionen-Geldbestände ziehen konnte, war nicht zu erfahren. Ein Bankgeheimnis?

Der Schaden an den Notbatterien soll bei 50.000 Euro liegen. Die Einsatzstelle wurde den Haustechniker übergeben. Ob es denen jetzt gelingt, einen dritten Brand zu verhindern. Mal sehen…

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