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Fingerabdrücke klären Kleingarten-Mord: Lauben-Anton hinterrücks erstochen

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Beamte der Spurensicherung  kommen vom Tatort. Sie fanden in der Laube die Fingerabdrücke des Täters.
Beamte der Spurensicherung kommen vom Tatort. Sie fanden in der Laube die Fingerabdrücke des Täters.
Foto: Classen
Düsseldorf –  

Der mutmaßliche Mörder des Laubenpiepers Anton Rapp ist gefasst. Es ist der 19-jährige arbeitslose Dennis K., der dem 56-Jährigen wegen eines Handys und anderer elektronischer Geräte hinterrücks ein Messer ins Herz rammte.

Ein Raubmord für 200 Euro Gegenwert! Zu verdanken ist die Aufklärung der Spurensicherung. Sie fand in der Laube zwei fremde Fingerabdrücke.

Hinter diesem Rosengitter liegt der Laubengang zum Tatort. Hier wurde Anton Rapp ermordet.
Hinter diesem Rosengitter liegt der Laubengang zum Tatort. Hier wurde Anton Rapp ermordet.
Foto: Classen

Sie gehörten zu Dennis K., denn der war der Polizei bekannt: Raub, Hehlerei, Diebstahl. Ein Taxifahrer machte die Beweise komplett. Er erkannte Rapp auf dem Polizeifoto wieder, hatte vor drei Wochen Opfer und Täter aus einer Kneipe in die Kleingartenanlage „Königsbusch“ gefahren. Seine Beschreibung und die des Kneipenwirts passten zu Dennis K..

Am Freitag um 6 Uhr schlug die Polizei zu. Sie holte mit einem Spezialeinsatzkommando (SEK) Dennis K. aus einer Wohnung in der Nähe der Karl-Geusen-Straße.

Markus Dreisewerd, Leiter der Mordkommission: „Es war nicht einfach, das Leben des Opfers zu erhellen. Wir fanden sieben Kinder, von denen viele nichts voneinander wussten.“

Anton Rapp: Sein vermutlicher Mörder ist gefasst.
Anton Rapp: Sein vermutlicher Mörder ist gefasst.

Zur Tat: Die Ermittler schließen nicht aus, dass es zwischen Opfer und Täter vorher zu sexuellen Kontakten kam. Rapp starb an mehreren Messerstichen. Er verblutete. Die Tatzeit ist noch unklar. Der Tote wurde am letzten Sonntag entdeckt.

K. bestreitet die Tat, hat sich einen Anwalt genommen. Am Freitag wurde ihm der Haftbefehl verkündet: „Vollendeter heimtückischer Mord aus Habgier.“ Genau so hatte ihn Staatsanwalt Matthias Ridder beantragt.

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