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Filmemacher: Preisträger Petzold: Hausverbot im Kö-Kaufhof

Hatten Spaß: OB Elbers und Christian Petzold beim Eintrag ins Goldene Buch.
Hatten Spaß: OB Elbers und Christian Petzold beim Eintrag ins Goldene Buch.
 Foto: Göttert
Düsseldorf –  

Große Ehre für Christian Petzold (45). Der Filmemacher, der in Haan aufwuchs, wurde am Freitag durch OB Dirk Elbers im Plenarsaal des Rathauses für sein Schaffen mit dem Helmut-Käutner-Preis ausgezeichnet.

Das Preisgeld, 10.000 Euro, möchte er vor allem für Bücher ausgeben. Nur nicht in einem bestimmten Haus … Petzold (lebt mittlerweile in Berlin): „Im Kaufhof an der Kö wurde ich als Jugendlicher beim Ladendiebstahl erwischt und erhielt lebenslanges Hausverbot. Seitdem war ich nicht mehr drin. Schwellenangst …“

Seine Mutter Waltraud erinnert sich: „Es war ein Buch …“ Die Haanerin wurde von einer Freundin ins Rathaus begleitet: Ex-Venetia Gitte Müller. „Wir kennen uns schon 30 Jahre!“ Ebenfalls unter den 100 Gästen war Regisseur Wim Wenders, Käutner-Preisträger von 2004.

„Ehre, wem Ehre gebührt!“ so Wenders über Petzold. Noch immer suchen er und seine Frau Donata nach einer Wohnung in Düsseldorf. „Gleich nach der Verleihung geht’s weiter.“ Petzolds Frau, Dokumentarfilmerin Aysun Bademsoy, fehlte. Petzold: „Sie ist in Boston. Erhält dort auch einen Preis!“

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