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Facebook-Affäre: Feuerwehr: Elbers will Überstunden doch bezahlen

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OB Dirk Elbers: Er wäre glücklich, zu zahlen.
OB Dirk Elbers: Er wäre glücklich, zu zahlen.
 Foto: Göttert
Düsseldorf –  

Der Dauerzoff um die unbezahlten Überstunden der Düsseldorfer Feuerwehrmänner aus den Jahren 2001 bis 2005. Strittig sind rund 385.000 Stunden. Wert: Rund 12 Millionen Euro. Weil enttäuschte Feuerwehrleute bei Facebook schimpften, wurden sie vorübergehend sogar suspendiert! Jetzt ist doch eine Lösung in Sicht.

Der neue Stand der Dinge: Mittwochabend haben der frühere Personalratsvorsitzende der Feuerwehr und der Stabsstellenleiter der Feuerwehr Eidesstattliche Versicherungen abgegeben, dass die Stadt bereits 2005 Lösungen für die Überstundenbezahlung zugesichert habe.

Ex-Personalratschef Wolfgang Daak hatte das im EXPRESS vor rund drei Wochen schon versichert. Die Stadt hatte bislang aber gesagt, die Ansprüche seien verjährt. Deswegen dürfte man den Männern nichts zahlen.

Für die Stadt zählt die schriftliche Eidesstattliche Versicherung. Sprecherin Natalia Fedossenko: „Damit ergibt sich eine neue Sachlage, da erstmals eidesstattlich versichert wird, was bislang von den aktiven und damals beteiligten Mitarbeitern der Verwaltung nicht bestätigt wurde.

Damit ist die Verjährungsfrage umstritten. Dies gibt der Verwaltung erstmals eine Basis, Vergleichsverhandlungen aufzunehmen.“ Elbers selbst lässt sich in der „WZ“ so zitieren: „Ich bin der glücklichste Mensch der Welt, wenn ich zahlen darf.“

Mit vollen 12 Millionen wird er die Feuerwehrleute vermutlich nicht beglücken. Verhandelt werden soll nur über einen Vergleich. Wann die Gespräche beginnen, ist unklar.

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