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Erst Klatsche, dann Pritsche!: Höchste Auszeichnung der Prinzengarde für Fortuna

Rot-Weiß mit Blau-Weiss-Kappe: Lumpi, Norbert Meier, Oliver Fink, Garde-Chef Udo Heinrich

Rot-Weiß mit Blau-Weiss-Kappe: Lumpi, Norbert Meier, Oliver Fink, Garde-Chef Udo Heinrich

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NG

Düsseldorf -

An Tagen wie diesen verliert man und gewinnt man in nur wenigen Stunden. Wenn man denn Fortuna heißt.

Es war der unbestrittene Höhepunkt der Gala-Nacht der Prinzengarde Blau-Weiss. Und zugleich eine Premiere: Zum ersten Mal seit 1984 wurde die Goldene Pritsche nicht an eine einzelne Persönlichkeit, sondern an eine Institution verliehen.

Als klares Bekenntnis an einen Verein, der – so Laudator Klaus-Peter Müller – „ein fester Bestandteil unseres Lebens ist“. Und der hatte leider gerade gegen Gladbach eine kleine Klatsche gekriegt.

Mit Blick auf die kurz zuvor erlittene Niederlage meinte Müller: „So viel Nachbarschaftshilfe ist nun doch etwas übertrieben.“ Im Übrigen empfahl er der Mannschaft, künftig immer mit der 2. Hälfte zu beginnen: „Dann spielt ihr einfach besser.“

Trainer Norbert Meier, Kapitän „Lumpi“ Lambertz und Ersatzkapitän Oliver Fink nahmen’s mit Humor. Meier: „Wir wissen diese Ehre sehr wohl zu schätzen.“ Und er versprach: „Im nächsten Jahr werden wir die Farben der Prinzengarde Blau-Weiss auf unserem Ausweichtrikot berücksichtigen.“

Und dann legte der nicht eben als Karnevalist geborene Norddeutsche noch einen nach. Als man ihm die blau-weiße Kappe verpasste, stöhne Meier: „Darauf habe ich jetzt 54 Jahre warten müssen...“ Natürlich durfte zum Abschluss auch die Fortuna-Hymne nicht fehlen. Blau-Weiss Barde Jens Lier intonierte zusammen mit Meier, Fink und Lumpi „An Tagen wie diesen...“