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Er wollte abnehmen: Familienvater stirbt nach Magen-Verkleinerung

Der Familienvater starb nach der OP.
Der Familienvater starb nach der OP.
 Foto: dpa

Düsseldorf - Hans W. (43/Name geändert) brachte bei 1,80 Meter Größe 130 Kilo auf die Waage. Das war eindeutig zu viel - er wollte schlanker werden.

Doch bei der OP, bei der sein Magen mit einem Ballon verkleinert werden sollte, gab es tödliche Komplikationen. Jetzt klagt die Witwe von Hans W. auf 200.000 Euro Schmerzensgeld.

Hans W. hatte schon zig Diäten erfolglos hinter sich gebracht. Durch einen eingesetzten Magenballon wollte er endlich schlanker werden.Nach der OP kam es zu Komplikationen. Der Familienvater (hinterlässt einen sechsjährigen Sohn) erlitt eine Lungenembolie und musste blutverdünnende Mittel einnehmen.

Sechs Monate nach dem ersten Eingriff erfolgte eine neue OP. Der alte Ballon wurde durch einen neuen, größeren ersetzt. Gefüllt mit 750 ml Kochsalzlösung.

Doch den vertrug Hans W. gar nicht. Ständig musste er erbrechen. Schließlich landete er in der Klinik, musste dort behandelt werden. Schmerzen und Beschwerden waren unerträglich. Zu viel für den Magen - er platzte. Laut Mediziner erlitt Hans W. eine so genannte Magenruptur.Und wieder folgten Operationen - doch der Magen des 43-Jährigen war nicht mehr zu retten, er musste entfernt werden. Schließlich starb Hans W. im Alter von 43 Jahren.

Seine Witwe verlangt von der Klinik nun Schmerzensgeld und Unterhalt für ihren Sohn. Der Sachverständige stellte fest, dass das Einsetzen des zweiten Ballons Pfusch war. Ob auch der Tod des Patienten auf die OP zurückzuführen ist, bleibt noch unklar.Der Prozess vor dem Düsseldorfer Landgericht läuft.

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