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CDU-Ortspolitiker fordert Wir wollen einen sicheren Bahnübergang

Völlig zerfetzt: der Linienbus, der von zwei Güterzügen gerammt wurde.

Völlig zerfetzt: der Linienbus, der von zwei Güterzügen gerammt wurde.

Foto:

Feuerwehr Lizenz

Düsseldorf -

Der Horrorunfall vom Hackenbruch, bei dem am 19. Dezember ein Linienbus von zwei Güterzügen zerfetzt wurde (EXPRESS berichtete) – er hat jetzt auch politische Folgen.

Der CDU-Ratsherr und Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung 8, Christian Rütz (34), fragte in der Sitzung am Donnerstag Details zur Sicherheitslage am Unfallort und vor allem auch über Gefahrgut-Transporte ab: „Das ist ja bereits der zweite Unfall dieser Art – Ende der 70er Jahre krachte es bereits einmal.“

Und gegenüber dem EXPRESS machte er deutlich, welche Forderungen er mit der Anfrage verbinden will: „Wir wollen endlich einen sicheren Bahnübergang. Dieser und der benachbarte am Ellerkamp sind die einzigen in Düsseldorf, bei denen Autos noch die Schienen überqueren müssen. Überall sonst sind Über- oder Unterführungen gebaut worden – und das wäre eigentlich hier auch die beste Lösung.“

Auf der „Betuwe-Linie“ am Niederrhein etwa hatte das Verkehrsministerium angeordnet, dass alle Übergänge beseitigt werden müssen – dort sollen bis 2015 mehr als 300 Güterzüge täglich fahren.

„Aber am Hackenbruch sind es auch bereits 200 am Tag“, erläutert Rütz. „Das Mindeste wäre, dass ein auf Radar basierendes automatisches Bremssystem installiert wird. Und wenn die Bahn das nicht hin bekommt, dann muss eine Unterführung gebaut werden.“