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Bus zum Knast umgewandelt : Hier verabschiedet die Polizei die Nürnberg-Chaoten

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Tonhallenufer: Unter den Augen der Polizei durften die Nürnberger „Fans“ am Sonntagmorgen abreisen.
Tonhallenufer: Unter den Augen der Polizei durften die Nürnberger „Fans“ am Sonntagmorgen abreisen.
Foto: Nicole Gehring
Düsseldorf –  

Gegen 23 Uhr explodierte die Gewalt. 500 angetrunkene „Problemfans“ aus Nürnberg machten in der Altstadt nach dem Fortuna-Spiel (1:2) Randale.

300 suchten die Auseinandersetzung mit der Polizei. Neun Beamte wurden verletzt. 278 „Fans“ wurden einkassiert, durften in Gefängniszellen und in bewachten Bussen in Düsseldorf „nächtigen“. Alle bekamen Strafanzeigen. Ihnen droht ein bundesweites Stadionverbot.

Zum Dank gab’s einen Stinkefinger (links).
Zum Dank gab’s einen Stinkefinger (links).
Foto: Gehring

Abgefüllt mit Alkohol griffen die Nürnberger auf der Bolkerstraße plötzlich die Polizei mit Gegenständen und Tränengas an. Gaststättenmobiliar ging zu Bruch. Ein Einsatzbeamter: „Das war organisiert. Wie auf Absprache.“ Aber die Polizei hatte sich auch abgesprochen.

Hundertschaften rückten nach, zückten Reizgas und Schlagstöcke. Kaum war die Attacke abgewehrt, da kam es vor dem „Uerige“ erneut zur Randale.

Am Schluss waren 278 „Störer“ im Gewahrsam, verteilt auf alle Inspektionen und Zellen der Bundespolizei. Weil der Platz nicht reichte, wurden Reisebusse der „Fans“ am Tonhallenufer in einen bewachten Knast verwandelt. Am Sonntag durften die „Fans“, begleitet von der Polizei, mit vielen Anzeigen aus Düsseldorf wieder abreisen.

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