Düsseldorf
Aktuelle Berichte aus Düsseldorf und Umland mit Neuigkeiten zu Promis, Skandalen und Veranstaltungen.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Autoschlösser blockiert: Störsender-Gauner auf der Kö gefasst

Von
Diese Störsender, genannt „Jammer“, fand die Polizei in der Wohnung des Täters.
Diese Störsender, genannt „Jammer“, fand die Polizei in der Wohnung des Täters.
Foto: Polizei
Düsseldorf –  

Vorsicht, Autofahrer!

Auf der Königsallee wurde am Mittwoch ein 59-Jähriger erwischt, der mit einem Störsender („Jammer“) funkgesteuerte Zentralverriegelungen blockierte. Dadurch blieben die Autos offen und der Täter konnte sie ausräumen. Als er einen weiteren Coup landen wollte, klickten die Handschellen.

Nicht der erste Fall. Den spektakulärsten gab es vor sieben Jahren, als einem Juwelier auf der Kö aus dem offenen Auto ein Koffer mit Schmuck im Wert von einer Million Euro gestohlen wurde. Auch hier hatte der Täter mit einem Störsender gearbeitet.

Und so kam die Polizei dem 59-jährigen Düsseldorfer Täter auf die Spur: Ein Porsche-Fahrer meldete von der Kö um 10.40 Uhr einen Diebstahl aus seinem Auto. Eine hochwertige Tasche, eine Lederjacke und ein Mont Blanc Kugelschreiber waren weg. Und die Motorhaube stand leicht offen.

Schnell kamen die Ermittler dahinter, wie das passiert sein konnte. Sie legten sich auf die Lauer. Fahnder entdeckten dann um 15.30 Uhr auf der Kö einen verdächtigen Mann, der sich sofort in einen Mercedes setzte, den zwei Frauen gerade verlassen hatten.

Auch sie hatten mit ihrem Funkschlüssel den Wagen „verschlossen“. Dachten sie jedenfalls. Als der Fremde ins Handschuhfach langte und noch den Kofferraum durchsuchen wollte, schlugen die Fahnder zu: Festnahme, Handschellen!

In seiner Tasche hatte er den Störsender, ein umgebautes Walkie-Talkie-Gerät. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung auf der Oststraße wurde die Polizei auch fündig: weitere Störsender und Beute aus geplünderten Autos.

Aus Autos geplündert: einen Teil der Beute des 59-Jährigen.
Aus Autos geplündert: einen Teil der Beute des 59-Jährigen.
Foto: Polizei

Die Kripo ist davon überzeugt, dass der polizeibekannte Düsseldorfer noch für weitere Taten verantwortlich ist. Es wird weiter ermittelt.

Wie kann ich mich schützen?

Holger Brendel von Autoversicherer Huk Coburg: „Es gibt nur eine Methode sich zu schützen: Nicht allein der Funksteuerung, dem Klicken der Schlösser oder Lichtsignalen vertrauen, sondern nachsehen ob das Auto zu ist.

Ansonsten ist es Leichtsinn, Wertsachen im Auto zu lassen. Das könnte fahrlässig sein und trotz Funkschlüssel dazu führen, dass Versicherer den Schaden ganz oder teilweise nicht ersetzen.“

Weitere Meldungen aus dem Bereich Düsseldorf
Die Marke „: D“ ist eine feste Institution in Düsseldorf,  auch in der aktuellen Werbekampagne der  Stadt.
Patent genehmigt
Düsseldorfs „:D“ ist jetzt in Europa als Marke geschützt

Das Markenzeichen der Stadt war rechtlich nicht geschützt. Das hat sich jetzt geändert, denn das Patent ist genehmigt.

Einer der Täter hielt der Frau eine Schusswaffe vor.
Überfall in Neuss
Kiosk-Besitzerin schlägt bewaffnete Räuber in die Flucht

Mit einer Dose Pfefferspray hat am Montagabend eine 40-jährige Kiosk-Besitzerin zwei bewaffnete Männer vertrieben, die sie ausrauben wollten.

Die Polizei sperrte den Tatort mit mehreren Streifenwagen ab.
59-Jähriger vorm Haftrichter
Tödliche Messer-Attacke in Lierenfeld: Es ging um eine Frau

Der Streit zwischen den beiden Männern dauerte schon seit Monaten und endete tödlich. Bei der Vernehmung verweigerte er die Aussage.

FACEBOOK
EXPRESS Düsseldorf on Facebook
Düsseldorf-Galerien
Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
News aus Düsseldorf
Alle Videos
Fortuna-News