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Aus Armut: Mutter klaute Windeln

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Mama Nicki mit ihrer Rechtsanwältin Tanja Kretzschmar-Handte
Mama Nicki mit ihrer Rechtsanwältin Tanja Kretzschmar-Handte
Foto: rtf
Düsseldorf –  

Nicki (25, Name geändert) hat mit ihrem Mann einen ganzen Stall voller Kinder. Fünf Stück. Wie die Orgelpfeifen. Sechs, fünf, drei, zwei und das Jüngste ein Jahr alt. Für Nicki ist nur eines wichtig: Ihren Kleinen soll es gut gehen. Und dafür wurde sie sogar zur Diebin.

Sie klaute Pampers für die jüngste Tochter …Nickis Mann ist zwar arbeitslos, betreut aber tagsüber die Kleinen. Mama Nicki geht arbeiten. Doch dann verlor sie ihren Job – die Firma baute Stellen ab. Und sie machte einen Riesen-Fehler: Sie schloss einen Auflösungsvertrag, weil das besser für den Lebenslauf aussieht.

Was die junge Mutter nicht bedacht hatte: Damit war sie fürs Arbeitslosengeld drei Monate gesperrt. Nicki war knapp bei Kasse. Und klaute: „Ich hatte keine andere Möglichkeit - wegen der Kinder.“ So klaute sie ein Paket Windeln für 8,65 Euro. Der Diebstahl wurde entdeckt.

Nicki: „Ich hatte Angst, dass die Polizei eingeschaltet wird und das Jugendamt reagiert.“ Deshalb wehrte sie sich, kratzte die Kassiererin. Der Staatsanwalt beantragte eine Bewährungsstrafe, weil Nicki vorbestraft ist. Doch ihre Anwältin machte klar: „Auch das waren Diebstähle wegen der Armut. Sie hat Lebensmittel für die Kleinen gestohlen.“

Jetzt hat Nicki einen neuen Job. Klauen will sie nie wieder. Deshalb urteilte das Gericht milde. 900 Euro Geldstrafe. Der Richter: „Sie waren in einer Ausnahmesituation.“

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