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Als Freiheitskämpfer : Faßbender: Ich baue mir mein eigenes Denkmal

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Büttenstar Peter Faßbender hat sich selbst zum Freiheitskämpfer ernannt und sich gleich ein Denkmal gesetzt. Aus Protest, wie er sagt ...
Büttenstar Peter Faßbender hat sich selbst zum Freiheitskämpfer ernannt und sich gleich ein Denkmal gesetzt. Aus Protest, wie er sagt ...
Foto: privat
Düsseldorf –  

Ein Denkmal zu Lebzeiten! Das ehrt jetzt unseren Büttenredner Peter Faßbender (59) auf der Apollinaris-Säule in der Liefergasse. Doch nicht etwa die Stadt hat es aufstellen lassen – Faßbender selbst lässt sich als „Freiheitskämpfer“ feiern.

Warum er die Statue mit einem Kranwagen dort hochhieven ließ und sich selbst zum Säulenheiligen deklariert, erzählt uns Faßbender: „Ich will damit protestieren gegen vieles, das mir in Deutschland nicht gefällt. Ich bin unabhängig und kann meine Schnauze weit aufreißen.“

Doch der Karnevalist und Aktionskünstler ist nicht nur auf Krawall gebürstet, hat auch eine politische Botschaft. „Die Höhe der Rente, die Länge des Soli – und das Rauchverbot ist für mich Diktatur.“

Und auch im Karneval gibt es für den selbstinthronisierten Freiheitskämpfer was zu moppern. „Im Haus des Karnevals findet man ja so manches. Aber über die vielen Büttenredner, die Düsseldorf hervorgebracht hat, ist da kaum was.“ So fordert Faßbender, der jetzt auf einer Ebene mit Che Guevara, Mahatma Gandhi oder Nelson Mandela zu stehen scheint, einen allgemeinen Sinneswandel.

Übrigens: Bislang gab es wohl noch keine Beschwerden der Feuerwehr. Im Gegenteil: Die kamen nämlich gestern vorbei, prüften die Standfestigkeit und ließen die Figur an Ort und Stelle.

Ob es eine Genehmigung gibt, wollte Faßbender übrigens lieber nicht sagen ...

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