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64-Jähriger angeklagt: Abzocke mit Phantom-Ferienwohnungen

Sieben Familien hatten gezahlt und konnten vor Ort dann gar nicht einziehen.

Sieben Familien hatten gezahlt und konnten vor Ort dann gar nicht einziehen.

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dpa (Symbolfoto)

Düsseldorf -

Da fährt man zwei Tage mit dem Auto durch glühende Hitze nach Südfrankreich und stellt vor Ort fest, dass es die gebuchte Ferienwohnung gar nicht gibt …

So eine Katastrophe haben sieben Familien erlebt, die übers Internet bei Manfred B. (64) ihre Unterkünfte buchten. Am Freitag muss er sich wegen Betruges vor Gericht verantworten. Nicht nur, dass er den geschädigten dadurch den Urlaub vermieste. Er kassierte 6140 Euro im Voraus.

Unter falschem Namen bot Manfred B. über verschiedene Internet-Portale Feriendomizile in Italien, Frankreich und der Schweiz an. Wohnungen und auch Häuser. Doch vor Ort stellten die Opfer fest: Entweder existierten die Adressen gar nicht. Oder die Wohnungen waren bereits belegt. In vielen Fällen war Manfred B. überhaupt nicht berechtigt, als Vermieter aufzutreten.

Ein Ehepaar, das insgesamt 1450 Euro im Vorfeld überwiesen hatte, versuchte vergeblich unter der angegebenen Nummer die Hausbesitzerin zu erreichen, um an die Schlüssel zu kommen und die Details abzusprechen.

Über die Kontonummer aus Berlin, kam man Manfred B. schließlich auf die Spur. Freitag wird er seinen Opfern begegnen.