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Express.de | 26. Kö-Lauf: Die Prachtmeile trägt Turnschuhe statt Highheels
02. September 2013
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26. Kö-Lauf: Die Prachtmeile trägt Turnschuhe statt Highheels

Neben den Profis waren auch Tausende Hobby-Läufer mit dabei. Kathrin Winkler (41, rechts in Neon) ging mit Sohn und Ehemann bei der Familien-Staffel an den Start.

Neben den Profis waren auch Tausende Hobby-Läufer mit dabei. Kathrin Winkler (41, rechts in Neon) ging mit Sohn und Ehemann bei der Familien-Staffel an den Start.

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Uwe Schaffmeister

Sprinten statt Shoppen, Sportschuhe statt Stilettos! Beim 26. Kö-Lauf waren gestern wieder die Läufer los. Neben Familien, Profis und Hobbyläufern ging auch OB Dirk Elbers auf die Strecke!

Ohne Startnummer mischte er sich unter die Starter des 725 Meter langen Jubiläumslaufs (s. u.). Hier wurde nicht nur der OB, sondern das ganze Teilnehmerfeld von bunten „Maskottchen“ wie „Puma“ Westmeier (43) und Michael Descombes (72) angetrieben.

Der Franzose war sogar bei jedem der zehn Läufe dabei. Was die meisten kaum schaffen, ist für den Lauf-Fan gar kein Problem: „Im nächsten Jahr begleite ich meinen 200. Marathon!“ Und obwohl er schon die ganze Welt gesehen hat, kommt er immer gerne in die Landeshauptstadt: „Ich bin zum sechsten Mal hier, und die Atmosphäre auf der Kö ist einfach einzigartig.“

Davon ließ sich jeder einzelne Teilnehmer, darunter auch der topfite SPD-OB-Kandidat Thomas Geisel, anstecken. Egal, ob dreijährige Knirpse, Feuerwehrleute oder Familien, jeder wollte sein Bestes geben. Und bei allem Ehrgeiz kam der Spaß am Laufen nie zu kurz. So wie bei Jens Hein-Winkler (41), der mit seiner Frau Kathrin (41) und Sohn Jo-shua (12) eine Staffel lief: „Durch die verschiedenen Längen der Läufe ist dieses Event einfach absolut familienfreundlich.“

Das sehen die Profis wahrscheinlich anders. Der zehn Kilometer lange „Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf“ war umkämpft wie lange nicht mehr. Am Ende setzte sich hier der Kenianer Frederik Ngeny durch. Unter dem Jubel von mehreren Tausend Zuschauern kam er nach 28,12 Minuten ins Ziel.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: EXPRESS war mit dabei - Puh, sind 725 Meter lang!

Genau 725 Meter joggen zum 725. Geburtstag - kein großes Ding. Dachten wir untrainierten EXPRESS-Reporter uns so. Also los zum Anmelden. 2 Euro Spende für die Kindertafel (immer gerne), als Dankeschön gab’s dafür eine coole Gabel. Und statt einer Startnummer eine goldene Pappkrone. Quasi als Vorzeichen des späteren Lorbeerkranzes...? Von wegen. Aber dazu später mehr.

Beim Start an der Steinstraße geht noch alles rund. Wir Erwachsenen lassen die Kids vorweglaufen. Die sollen mal gewinnen. Und, ganz ehrlich, schneller sind sie ja auch.

Wunderbar: das Publikum! Die feuern wirklich jeden an. Federnden Schrittes geht’s um die letzte (und einzige Kurve). Die Krone sitzt perfekt. Nur die Beine wollen in Höhe „Sarar“ nicht mehr. Wieso ist hier der Asphalt eigentlich so hart? Würden wir gern Düsseldorfs OB Dirk Elbers fragen, der den Startschuss gegeben hat und hinterherkommt, zum Mitlaufen überredet u.a. vom Dirk „Puma“ Westmeier (mit Startnummer 725!).

Dann endlich das Ziel. Nach 725 Metern, die sich anfühlen wie ein Marathon. Gedauert hat’s locker vier Minuten. Eine Katastrophenzeit. Aber es hat echt Spaß gemacht.

Fazit: Nächstes Jahr wieder. Einen Meter länger. Das schaffen wir.

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