Empfehlen | Drucken | Kontakt19.04.2010 - 11:41 Uhr

Kein Flug nach New York: Mehrzad Marashis Videodreh fällt ins Wasser

Von MARCUS BÖTTCHER
In Triumph und Niederlage vereint. Superstar Mehrzad tröstet den Zweitplatzierten Menowin.
In Triumph und Niederlage vereint. Superstar Mehrzad tröstet den Zweitplatzierten Menowin.
Foto: Patric Fouad

Ein Schrei. Eine Siegerfaust. Ein ungläubiges Lächeln. Mehrzad Marashi (29) ist der Superstar 2010.

So richtig glauben wollte er es selbst nicht. „Ich habe bis zur letzten Sekunde geglaubt, dass ich verliere“, gestand der Triumphator freudestrahlend EXPRESS. Berechtigterweise.

Denn Konkurrent Menowin Fröhlich (22, wurde rührend von Mehrzad getröstet) galt als haushoher Favorit. Die vorangegangenen Mottoshows hatte er ALLE gewonnen - bis er auf den letzten Metern im Finale von Mehrzad abgefangen wurde. „Ich habe verdient gewonnen. Menowin war sich seines Sieges zu sicher. Ich habe härter für den Erfolg gearbeitet.“

Und daran wird sich wohl auch erstmal nicht viel ändern. EXPRESS liegt Mehrzads „Fahrplan“ dieser Woche vor. Und da steht außer Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten nicht viel drin.

Mehr dazu

Startschuss der Superstar-Woche ist Montagmorgen 5 Uhr. Da ist nämlich Abfahrt zu den RTL-Studios, Drehen und Interviews mit „Punkt 6“ und „Punkt 9“.

Im Anschluss sollte Mehrzad eigentlich mal eben nach New York düsen, um dort das Video zu seiner ersten Single „Don't believe“ zu drehen. Doch das kann er jetzt vergessen, die Vulkanasche macht ihm einen dicken Strich durch die Rechnung! Ein Superstar ohne Video - das gab's noch nie. Ob das Mehrzads Erfolg bremsen wird? Einen Plan B für den Videodreh hat Sony jedenfalls noch nicht.

Nun ja, sollte es denn regulär weitergehen, steht am Donnerstag für Mehrzad auf der Fahrt ins Berliner VIVA-Studio ein wahrer Interview-Marathon an.

Nach der Sendung beim Musikkanal geht es weiter. Gespräche mit TV-Sendern, Radioanstalten, Zeitungen und Zeitschriften - bis tief in die Nacht. Freitag darf Mehrzad endlich singen. Er tritt live bei „Let's dance“ auf, ehe es am Samstag ins Tonstudio zu Album-Aufnahmen geht.

Stress pur. Aber positiver Art! Den hätte sich auch Menowin gewünscht. „Ich hoffe, dass ich trotzdem eine Musik-Karriere starten kann. Vielleicht sogar mit Dieter Bohlen an meiner Seite“, sagte der Zweitplatzierte. Bevor es so weit ist, muss er sich aber erst einmal mit der Polizei auseinandersetzen. Die will ihn in dieser Woche zu den Kokain-Vorwürfen befragen.

Weitere Meldungen aus dem Bereich DSDS
Jurorin Dana Schweiger will sanft zu den Kids sein.
Neue RTL-Show
Ist DSDS für Kids zu hart, Frau Schweiger?

Samstagabend startete RTL um 20.15 Uhr das Format „DSDS Kids“ und schickte erstmals Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren auf die Castingbühne. Pädagogen warnen vor der Show.

Timmy, 11 Jahre aus Köln (NRW). Song: „Grenade“ von Bruno Mars

Der coole Timmy kommt aus Köln Ehrenfeld und geht in die 5. Klasse. Er singt viel und tanzt seit einem Jahr (Hip Hop, Elektro, Jerk). Er hat vor sieben Jahren mit dem Singen angefangen und seit zweieinhalb Jahren nimmt er Gesangsunterricht. Mit seinen Freunden spielt er gerne Fußball, Basketball, Federball und Tennis oder hängt auch einfach manchmal nur mit ihnen ab. Timmy hatte schon viele Auftritte: In der Schule und in einem Café. Seine Mutter ist Lehrerin und sein Vater ist Autor und Projektleiter. Sein 15-jähriger Bruder ist schon ein bisschen berühmt, denn er singt in der Band „Apollo 3“, die den Titelsong für den Film „Teufelskicker“ gesungen haben.
DSDS für Kids
Timmi (11): „Ich habe keine Angst vor Bohlen“

Tausende Jungs und Mädels hatten sich gemeldet. Zu den besten 30 gehört der 11-jährige Timmi aus Köln. Wir sprachen mit dem Nachwuchsstar und seiner Mutter.

Bei der DSDS-Party war noch alles gut zwischen Luca und Tamara.
Superstar auf Abwegen
Geht Luca ohne Tamara auf Tour?

Im Oktober startet DSDS-Gewinner Luca Hänni seine Tour durch Deutschland - ob er seine Freundin Tamara mitnimmt, weiß er noch nicht..

Promi & Show
Mehr EXPRESS.DE
Aktuelle Videos
Alle Videos