Ein Schrei. Eine Siegerfaust. Ein ungläubiges Lächeln. Mehrzad Marashi (29) ist der Superstar 2010.
So richtig glauben wollte er es selbst nicht. „Ich habe bis zur letzten Sekunde geglaubt, dass ich verliere“, gestand der Triumphator freudestrahlend EXPRESS. Berechtigterweise.
Denn Konkurrent Menowin Fröhlich (22, wurde rührend von Mehrzad getröstet) galt als haushoher Favorit. Die vorangegangenen Mottoshows hatte er ALLE gewonnen - bis er auf den letzten Metern im Finale von Mehrzad abgefangen wurde. „Ich habe verdient gewonnen. Menowin war sich seines Sieges zu sicher. Ich habe härter für den Erfolg gearbeitet.“
Und daran wird sich wohl auch erstmal nicht viel ändern. EXPRESS liegt Mehrzads „Fahrplan“ dieser Woche vor. Und da steht außer Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten nicht viel drin.
Startschuss der Superstar-Woche ist Montagmorgen 5 Uhr. Da ist nämlich Abfahrt zu den RTL-Studios, Drehen und Interviews mit „Punkt 6“ und „Punkt 9“.
Im Anschluss sollte Mehrzad eigentlich mal eben nach New York düsen, um dort das Video zu seiner ersten Single „Don't believe“ zu drehen. Doch das kann er jetzt vergessen, die Vulkanasche macht ihm einen dicken Strich durch die Rechnung! Ein Superstar ohne Video - das gab's noch nie. Ob das Mehrzads Erfolg bremsen wird? Einen Plan B für den Videodreh hat Sony jedenfalls noch nicht.
Nun ja, sollte es denn regulär weitergehen, steht am Donnerstag für Mehrzad auf der Fahrt ins Berliner VIVA-Studio ein wahrer Interview-Marathon an.
Nach der Sendung beim Musikkanal geht es weiter. Gespräche mit TV-Sendern, Radioanstalten, Zeitungen und Zeitschriften - bis tief in die Nacht. Freitag darf Mehrzad endlich singen. Er tritt live bei „Let's dance“ auf, ehe es am Samstag ins Tonstudio zu Album-Aufnahmen geht.
Stress pur. Aber positiver Art! Den hätte sich auch Menowin gewünscht. „Ich hoffe, dass ich trotzdem eine Musik-Karriere starten kann. Vielleicht sogar mit Dieter Bohlen an meiner Seite“, sagte der Zweitplatzierte. Bevor es so weit ist, muss er sich aber erst einmal mit der Polizei auseinandersetzen. Die will ihn in dieser Woche zu den Kokain-Vorwürfen befragen.
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