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Pressestimmen zum Dschungelcamp: „Showpferde, Schwachköpfe und Schweiger“

Elf Kandidaten treten seit Freitag an, um Dschungelkönig zu werden.
Elf Kandidaten treten seit Freitag an, um Dschungelkönig zu werden.
 Foto: RTL / Stefan Gregorowius
Köln –  

Es ist eklig, peinlich und, zugegeben, schon lustig: Das RTL-Dschungelcamp ist unbestritten das Trash-TV-Highlight des Jahres. Nirgendwo sonst werden die Z-Promis so schön durch den Dreck gezogen. Und das im wahrsten Sinne.

Seit Freitagabend ist „Ich bin ein Star - holt mich hier raus“ mit der siebten Staffel zurück. Und die Frage drängt sich auf: Kann das Dschungelcamp nach dem Tod von Dirk Bach (51) bestehen? Es kann. Das zeigen vor allem die Rekordquoten für die Auftaktsendung. Doch das Presse-Echo im Netz ist geteilt:

Der Tod von Dirk Bach macht das Dschungelcamp erst vollständig

„Spiegel.de“ schreibt: „Auf eine Art und Weise, die niemand gewollt hat, ist das Dschungelcamp durch den Verlust Dirk Bachs erst vollständig geworden. Es war schon immer lustig, eklig, überraschend. Jetzt ist es auch noch traurig. Nicht über das Schicksal Pola Kinskis weinen wir, über die Lage in Syrien oder die der SPD, sondern es ist eine Trash-TV-Sendung im Privatfernsehen, die uns knackt. Sie haben es oben unterschrieben, Sie wollten es nicht anders: So werden Sie unterhalten.“

Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderieren die neue Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“
Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderieren die neue Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“
 Foto: RTL / Stefan Gregorowius

Das Dschungelcamp hat selbstironische Note nicht verloren

„Früher gab es auf Jahrmärkten Freak-Shows, in denen man Damen ohne Unterleib und Kälber mit zwei Köpfen bestaunen konnte. Geschähe so etwas heute, würde das Ordnungsamt umgehend einschreiten. Die neuen Freak-Shows finden im Fernsehen statt. Nicht nur im Dschungelcamp auf RTL. Warten Sie das nächste Fest der Volksmusik mit Florian Silbereisen ab“, kommentiert „die Welt“ treffend.

„Das Dschungelcamp hat seine selbstironische Note also nicht verloren. Genau das ist es, was die Show auch weiterhin so sehenswert macht. Die Premieren-Sendung vom Freitag lieferte schon alleine deshalb gewohnt glänzende Unterhaltung“, schrieb am Samstag das Medienmagazin „dwdl.de“.

Showpferde, Schwachköpfe und Schweiger

Weniger enthusiastisch die „Stern“-Einschätzung: „Das Dschungelcamp ist eine Gemischtsauna der Gelackmeierten. Voller heißer Luft und mit dem immergleichen Aufguss. Die Bikinizonen-Mädchen sind wieder da, die immer wissen, wo die Kamera steht. Die Prolls und Playboys sind vertreten und werfen sich in die trainierte Brust. Die Abteilung Klimakterium fehlt nicht mit ihren umgebauten Clownsgesichtern. Dazu die üblichen Showpferde, Schwachköpfe und Schweiger.“

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