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Dschungel-Check - Tag 6: Koller-Krach bei den gescheiterten TV-Existenzen

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Olivia lehnte sich zurück und behielt den Überblick.
Olivia lehnte sich zurück und behielt den Überblick.
 Foto: RTL Screenshot

Olivia Jones bringt es auf den Punkt: „Das ist kein Dschungelcamp mehr, sondern eher ein Kriegsschauplatz.“ Tag sechs in Australien – und die Stimmung zwischen den Insassen des RTL-Auffanglagers für gescheiterte Fernsehexistenzen ist ordentlich vergiftet. Lagerkoller-Krach im Camp!

Da geht um die lästige Nachtwache oder um Essen, das zu spät auf den Tisch kommt. Gewichtige Anlässe, nicht nur zum heimlichen Lästern – sondern auch zum Zoffen auf höchstem Niveau: „Allegra, du brauchst nicht so dumm gucken“, giftet Georgina, legt kurz darauf „F*** dich“ hinterher. Später singt ihr Silva dann „Geh’ doch zuhause, du alte Scheiße“ hinterher. Nein, auf gute Manieren legt hier keiner mehr wert.

Wir behalten bei so viel heißer Luft den Überblick und präsentieren Ihnen die weiteren Höhepunkte von Dschungel-Tag sechs:

Den Überblick des Tages: Hatte Olivia. Treffend fasst die Dschungel-Transe die Gründe für’s große Kraftausdruck-Gezoffe zusammen: „Es ist ein Teil Lagerkoller, ein bisschen Verzweiflung, dass die Karriere am Ende ist. Und jeder hat so sein eigenes psychisches Problem, dass er auf die eine oder andere Art und Weise auslebt hier.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die Katzen-Mutter Courage des Dschungels: Iris.
Die Katzen-Mutter Courage des Dschungels: Iris.

Der Friedenspreis des Dschungels: Geht eindeutig an Mutter Katzenberger. Sie findet nämlich, dass Georgina zu Unrecht die verbale Härte der Mitcamper abbekommt. Okay, möglicherweise ist sie da die Einzige, aber sei’s drum. Iris über Georgina: „Sie ist bestimmt nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber das ist doch Joey auch nicht. So Küken muss man beschützen.“ Bewundernswert, diese Selbstlosigkeit.

Ging mal ohne Heulen durch's Feuer: Georgina.
Ging mal ohne Heulen durch's Feuer: Georgina.
 Foto: RTL Screenshot

Die Überraschung des Tages: War Zicke Georgina. Bei der gemeinsamen Dschungelprüfung mit Allegra Curtis und Patrick Nuo stellte sich die Campnervensäge ausnahmsweise mal gar nicht an. Kein Rumheulen, kein Meckern, kein „Mach ich nicht“ – sondern nur ein bisschen Schummeln. Was war da denn los? Irgendwie ungewohnt – und auch ein bisschen langweilig.

Joey war am sechsten Dschungeltag einfach nur fertig.
Joey war am sechsten Dschungeltag einfach nur fertig.
 Foto: RTL Screenshot

Das Dschungel-Sorgenkind: Ohje, Joey! Der DSDS-Krächzer ist am sechsten Dschungeltag ein nervliches Wrack, fühlt sich „schwach“ und „unnützlich“. Joeys Problem Nr. eins: Er ist der Jüngste und kommt sich deshalb irgendwie blöd vor. „Die anderen sind älter, die haben viel mehr Kraft.“ Problem Nr. zwei: Er ist Sänger – und ein Sänger will nun mal nicht im Dschungel abhängen. Unser Sorgenkind: „Ich will wieder nach Hause und singen und auf die Bühne gehen.“ Gesangsstar Joey auf den großen Bühnen des Landes, mit Ohrwurm-Hits im Radio: Ach, Sie erinnern sich nicht daran? Gut, wir nämlich auch nicht.

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