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Empfehlen | Drucken | Kontakt 14.03.2013 - 11:36 Uhr

WLAN-Lautsprecher: Satter Sound: Großer Klang aus kleinen Boxen

Getrennte Boxen für mehr Klang: WLAN-Lautsprecher wie der Raumfeld M von Teufel bestehen aus zwei Geräten. So lassen sich zwei Räume gleichzeitig beschallen.
Getrennte Boxen für mehr Klang: WLAN-Lautsprecher wie der Raumfeld M von Teufel bestehen aus zwei Geräten. So lassen sich zwei Räume gleichzeitig beschallen.
Foto: dpa

Wer hat heute schon noch einen Plattenschrank? Immer mehr Musikfans haben ihre Sammlung von Liedern und Alben nicht mehr auf CDs, sondern auf der Festplatte. Das macht nicht nur Regale, sondern auch die große Stereoanlage überflüssig.

Direkt vom Computer oder Smartphone will man die Musik aber meist trotzdem nicht abspielen, zu mager ist die Klangqualität. Hier kommen WLAN-Lautsprecher ins Spiel, die sich drahtlos über das Netz mit Musik versorgen lassen und sie in Stereoanlagen-Qualität abspielen.

Das Schönste aber ist: die neuen WLAN-Boxen sehen todschick aus und sind bezahlbar. Als Musikquelle dienen ein Smartphone, ein MP3-Player, das Notebook oder die Netzwerkfestplatte. Wichtig ist nur, dass Lautsprecher und Quelle im selben WLAN angemeldet sind.

Die WLAN-Übertragung ist sehr stabil und unterbrechungsfrei, solange die Lautsprecher sich innerhalb der Funkreichweite des Routers befinden. Und auch in Sachen Qualität schneidet WLAN deutlich besser ab als andere Drahtlosstandards.

Der XW-SMA3 von Pioneer braucht dank des eingebauten Akkus keine Steckdose.
Der XW-SMA3 von Pioneer braucht dank des eingebauten Akkus keine Steckdose.
Foto: dpa

Aktuelle WLAN-Lautsprecher erlauben die Musikübertragung auf zwei Wegen. Airplay ist ein auf iTunes und Geräte von Apple zugeschnittenes Verfahren zur Musikübertragung per LAN und WLAN.

Der Vorteil: Die Einrichtung ist sehr einfach, es reicht aus, wenn Sender und Empfänger sich im gleichen Netzwerk befinden. Der Nachteil: Nicht jede Box bringt Airplay-Unterstützung mit.

Den zweiten Standard DLNA verstehen dagegen fast alle Smartphones und Festplatten. Gesteuert wird die Musikwiedergabe in diesem Fall über spezielle, meist kostenlose Apps der Lautsprecher-Hersteller.

Nachteil: Die Einrichtung über DLNA ist nicht so unkompliziert wie bei Airplay. Wer das Netzwerk zu Hause allerdings erst einmal eingerichtet hat, muss sich nicht auf einen Lautsprecher in einem Zimmer beschränken.

Drei von sieben Boxen in der Preisklasse bis zu 350 Euro erhielten bei einem Test die Note „gut“ für den Klang.

Testsieger unter den teureren Modellen (ab 400 Euro) wurden die Raumfeld-Systeme von Teufel, gefolgt vom Modell Zipp (Libratone). In der günstigeren Preisklasse schnitt der XW-SMA3 von Pioneer (300 Euro) am besten ab.

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