Entwickelt wurde das iPad von Apple-Mitbegründer Steve Jobs. Seine Entstehung aber haben wir ebenso einem Angestellten von Apples größtem Konkurrenten, Microsoft, zu verdanken.
Es ist eine erstaunliche und zugleich amüsante Anekdote: Microsoft ist, wenn auch indirekt, verantwortlich für Apples-Erfolgsprodukt. Das geht jetzt aus der erst kürzlich erschienenen Steve-Jobs-Biografie hervor. Darin heißt es, Jobs hat das iPad aus Wut entworfen. Die Wut des Technik-Gurus richtete sich damals auf einen Microsoft-Mitarbeiter. Denn der hatte bei einem Abendessen mit Jobs von einer revolutionären neuen Computer-Idee geschwärmt, mit der Microsoft Apple in die Knie zwingen wollte.
Tja, Pech für Microsoft. Denn anstatt die Hände in den Schoss zu legen, drehte Steve Jobs erst richtig auf. Jobs: „Dieses Abendessen war bereits das zehnte Mal, dass er mir davon erzählte. Ich hatte die Nase sowas von gestrichen voll, dass ich nach Hause kam und sagte: Zur Hölle damit, zeigen wir ihm, was ein Tablet-PC wirklich sein kann.“
Sein Ärger trieb Jobs an, ließ ihn das iPad kreieren −Apples Verkaufsschlager. Seit seiner ersten Präsentation im April 2010 hat sich das iPad weltweit ganze 39,8 Millionen Mal verkauft und das Unternehmen mit dem Apfel-Logo endgültig an die Weltspitze geführt.
Diese und weitere Geschichten aus dem Leben von Steve Jobs gibt es jetzt auch für deutsche Apple-Enthusiasten in der autorisierten Biografie (C. Bertelsmann, 24,99 €) zum Nachlesen.
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