Empfehlen | Drucken | Kontakt03.09.2010 - 14:34 Uhr

Aufgepasst!: Sicherheitslecks bei Smartphones

Moderne Smartphones sind quasi ständig online und übermitteln auch private Daten des Nutzers.
Moderne Smartphones sind quasi ständig online und übermitteln auch private Daten des Nutzers.
Foto: Hersteller

Moderne Smartphones besitzen viel Speicher und sind nahezu ständig online. Ein Fortschritt der auch Risiken birgt: Private Daten gelangen schnell in die falschen Hände. Darauf sollten Sie achten.

Telefonnummer und Adressen, private Fotos, berufliche E-Mails und die Daten der GPS-, WLAN- und UMTS-Module: Smartphones sammeln nach und nach eine große Datenmenge an.

WLAN-Netzwerke finden und sammeln

So speichert zum Beispiel das iPhone Name und Signalstärke von gefundenen WLAN-Netzwerken zusammen mit den Standortdaten und sendet diese an seinen Hersteller. Apple legt mit diesen Daten eine Datenbank an, mit deren Hilfe Smartphones auch ohne GPS ihre Position genau bestimmen.

Das verraten Smartphones über Sie
Bildergalerie ( 7 Bilder )

Neugierige Apps

Aber nicht nur die Hersteller von Handy und Betriebssystem können auf Daten aus dem laufenden Betrieb der Smartphones zugreifen. Etliche Apps benötigen Zugriff auf Informationen des Handys, um richtig zu funktionieren. Hierfür müssen die Programme in der Regel die Erlaubnis des Benutzers einholen. An dieser Steller ist Vorsicht geboten. Während einige Anwendungen sich mit den nötigsten Informationen zufrieden geben, versuchen andere so viele Daten wie möglich zu sammeln. Ein Negativbeispiel ist Facebook. Erlaubt der Nutzer dem sozialen Netzwerk den Zugriff auf sein Adressbuchs, um Freunde und Bekannte zu finden, speichert das Unternehmen sämtliche Kontaktdaten ab.

Datenschutz selber machen

Beim Schutz der eigenen Daten dürfen sich Smartphone-Nutzer nicht auf Hersteller und Programmierer verlassen. Gegen neugierige Blicke und Datenspionage hilft es beispielsweise WLAN- oder UMTS-Verbindungen zu trennen sobald diese nicht mehr gebraucht werden. Bei der Installation neuer Apps lohnt ein genauer Blick: Auf welche Daten wollen die Programme Zugriff haben? Bei allzu neugierigen Anwendungen sollte man auch mal Nein sagen. Dies gilt vor allem, wenn sie Informationen erhalten wollen, die sie nicht benötigen. Fotos, E-Mails und Dokumente lassen sich schnell und effizient schützen, wenn die Tastensperre mit einem Passwort oder einer PIN verknüpft ist. So können Fremde nur mit größerem Aufwand die Informationen auf gefundenen Geräten lesen.

So greifen Smartphones auf Ihre Daten zu – ein Überblick in der Bildergalerie. (TV20)

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Digital
Wegen Suchergebnissen, die zu illegalen Downloads führen, hat Google viel zu tun.
Illegale Downloads
Google soll 250.000 Suchergebnisse löschen

Illegale Downloads von Musik, Filmen und Software sind vielen Firmen ein Dorn im Auge. Sie fordern Google immer wieder massiv zum Eingreifen auf.

Mit einer neuen App macht Facebook dem kürzlich aufgekauften Foto-Dienst Instagram Konkurrenz.
Fürs iPhone
Facebook startet eigene Kamera-App

Mit dem neuen Programm will das soziale Netzwerk offenbar den Markt für Smartphone-Fotos erobern. Facebook macht damit dem kürzlich aufgekauften Dienst "Instagram" Konkurrenz.

Im Jahr 1981 war Bill Gates sich sicher: „Mehr als 640 Kilobyte Speicher werden Sie niemals benötigen.“
Fehlprognosen
640 Kilobyte Speicher braucht kein Mensch

Vor 30 Jahren war der Microsoft-Gründer Bill Gates überzeugt: „Mehr als 640 Kilobyte Speicher braucht kein Mensch“. Und das ist nicht die einzige legendäre Fehlprognose in der Technik-Geschichte.

Digital
Musik-Service
Bildergalerien
Formulare Bewerbungen
DIE NEUE FACEBOOK-SEITE
EXPRESS.DE on Facebook
Die 5 beliebtesten Pausenspiele
alle Pausenspiele
Gewinnspiele
Mehr EXPRESS.DE