Digital
Neuigkeiten aus der digitalen Welt

Empfehlen | Drucken | Kontakt 28.02.2013 - 17:33 Uhr

Perverse Auktion: Sexfotos von Frauen und Kindern auf Ebay verkauft

Ebay löschte 10.000 Angebote, nachdem private Anbieter Sexfotos über das Online-Auktionshaus verkauft hatten.
Ebay löschte 10.000 Angebote, nachdem private Anbieter Sexfotos über das Online-Auktionshaus verkauft hatten.
Foto: dpa
München –  

Auktion pervers: Private Anbieter haben auf dem Online-Auktionshaus Ebay Sexfotos von Frauen und Kindern verkauft. Ebay reagierte jetzt und löschte rund 10.000 Schmuddel-Angebote. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstag.

Wie die Zeitung schreibt, waren in der Rubrik „Akt & Erotik“ etliche Bilder mit illegalen oder jugendgefährdeten Inhalten zu finden. Darunter auch ein sogenanntes Posenfoto, das ein Kind in einer „unnatürlich geschlechtsbetonten Körperhaltung“ zeigt.

Eine Ebay-Sprecherin bestätigte, man habe nach den Gesprächen mit der „Süddeutschen“ in dem Bereich im großen Stil „manuell aufgeräumt“ und rund 10.000 Angebote gelöscht. Gegen einige Anbieter seien auch Sanktionen verhängt worden.

Neue Mindestpreise in der Kategorie „Akt & Erotik“

Künftig wird es für Händler schwieriger sein, auf Ebay erotische Fotos zu verkaufen. Das Internethandelshaus führt nun Mindestpreise ein, die eine Flut billiger Sexfotos eindämmen soll. Die Ebay-Sprecherin dementierte allerdings ein Detail aus dem Bericht der „Süddeutschen“, wonach die von der Bundesregierung unterstützte Plattform Jugendschutz.net allein im Februar neun Auktionen an Ebay gemeldet habe, ohne dass Ebay reagiert habe. „Es haben sich neun Internet-Nutzer bei Jugendschutz.net gemeldet. Davon sind zwei Fälle an uns weiter geleitet worden, bei denen wir auch mit Löschungen reagiert haben.“ Inzwischen seien weniger als 2500 Angebote mit Erotik-Fotos online.

Neben den Mindestpreisen sollen künftig Filter für die Beschreibungen der Bilder für Mindeststandards in der Kategorie „Akt & Erotik“ sichern. Gewerbliche Händler müssen künftig fünf Euro oder mehr verlangen, Privatanbieter mindestens zehn Euro. Viele der problematischen Fotos wurden für weniger Geld verkauft.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Digital
Waze wurde in Israel gegründet und ist inzwischen nach Kalifornien umgezogen. 40 bis 50 Millionen Nutzer sollen mit der App unterwegs sein.
Bieter-Wettstreit
1 Mrd. Dollar! Das kann die App „Waze“

Um eine Navigations-App ist ein Bieter-Wettstreit ausgebrochen. Facebook und Google würden über eine Milliarde Dollar zahlen.

Die neue Steuereinheit der Xbox One
All-in-One-Gerät
So sieht die neue Xbox One aus – und was sie kann

Darauf haben die Fans seit Jahren gewartet! Am Dienstagabend präsentierte Microsoft erste Details der neuen Spielekonsole Xbox in Seattle. Sie heißt nicht 720 – sie heißt One.

Die neue Xbox soll den Namen 720 bekommen.
Zauberwort Kinect
Erste Geheimnisse der neuen Xbox gelüftet

Rund acht Jahre nach dem Marktstart der Xbox 360 im Jahr 2005 soll die neue Spielkonsole noch vor dem Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen.

Digital
EXPRESS iPad App

EXPRESS Games
Musik-Service
Aktuelle Videos
Alle Videos
Bildergalerien
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Mehr EXPRESS.DE