Ein Netbook (="Mini-Laptop") für Kinder: Erstens besonders robust gebaut fürs Kinderzimmer und zweitens im eingeschränkten Modus besonders geeignet für die Kleinen, so lautet der Microsoft-Plan.
Dazu hat der Software-Riese zusammen mit Samsung seinen Kinder-PC vorgestellt. Das Netbook soll in der zweiten Jahreshälfte in den Handel kommen. Ein Preis wurde noch nicht genannt.
Basis soll das Samsung Einsteiger-Netbook N150 mit 26 Zentimeter Bildschirmdiagonale (10,1 Zoll) sein.
An Bord sind ein Intel Atom-Prozessor N450 (1.66 GHz, 667 MHz, 512 KB) sowie ein GByte Arbeitsspeicher,
Die Auflösung beträgt 1.024 x 600 Pixel.
Eine 250 GByte große Festplatte (5400/min S-ATA), kein optisches Laufwerk, ein Grafikprozessor vom Tyo Intel GMA3150, WLAN 802.11bg/n, LAN, Bluetooth 2.1 + Enhanced Data Rate, 3-in-1 Kartenleser (SD, SDHC, MMC), drei mal USB 2.0, Webcam, Kopfhörer-Ausgang, Mikrofon-Eingang, integriertes Mikrofon und VGA-Monitoranschluss bietet das Netbook.
Auf dem mobilen Rechner läuft ein modifiziertes Windows 7, das sich in einen „Kinder-Modus“ schalten lässt. Eine wenig spektakuläre Neuerung, die sich in vielen Betriebssysteme (Linux) bereits problemlos einrichten lässt.
Der Kinder-PC kommt mit dem Windows Live Kindermessenger, Brockhaus-Produkten und Online-Lerncenter "Solaris" sowie einer Verlinkung auf das Kinderschutzpostfach des Freemail-Dienstes Web.de.
Für die kleinen Anwender kann je nach Einstellung nur das genutzt werden, was die Eltern zuvor festgelegt haben. Zu den möglichen Einstellungen zählen zum Beispiel die Surfdauer und welche Websites aufgerufen werden dürfen. Zumindest solange, bis der Nachwuchs im Umgang mit dem PC schlauer als die Eltern ist.
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