Blutzuckerwerte bequem speichern, gesund kochen und sich mit dem richtigen Training fit halten:
Wir stellen Apps und Zubehörgeräte vor, mit denen iPhone, iPad und Android-Handys zu Gesundheits-Coaches werden. Einen Arztbesuch ersetzen sie aber nicht!
Wer an Diabetes Typ 2 oder hohem Blutdruck leidet, hat außer den Beschwerden auch noch einiges an Mess- und Schreibarbeit zu erdulden: Die Werte müssen regelmäßig kontrolliert und festgehalten werden. Das Blutdruckmessgerät (130 Euro) von Withings wird direkt ins Apple-Handy gestöpselt. Das hilft später dem behandelnden Arzt sehr bei der Bewertung des Zustandes des Patienten bei Langzeitbeobachtung.
Die Gesundheitswaage (130 Euro) von Withings ermittelt auch das Körperfett und wird per WLAN mit dem häuslichen Computer gekoppelt. Sie überträgt selbstständig die Daten an eine passwortgeschützte Website, wo sie in Kurven und Statistiken aufbereitet werden.
Auch von Medisana gibt es Medizin-Zubehör fürs iPhone – die Daten bleiben aber auf dem Gerät. Das Blutzucker-Messmodul GlucoDock kostet im Telekom-Shop 100 Euro, das Blutdruck-Messgerät CardioDock 130 Euro. Mit dem Infrarot-Thermometer-Modul ThermoDock (80 Euro) kann man Fieber oder die Temperatur von Speisen (etwa für Babys) messen.
Die Gratis-App Gesund genießen der AOK bietet 1000 leichte Rezepte und einen Einkaufsplaner.
Ideal für bewusste Hobbyköche, die es bequem lieben.
iEno (iPhone, 3,99 Euro) gibt Aufschluss über E-Zusatzstoffe in Lebensmitteln.
Ideal für alle, die kein Allergierisiko eingehen wollen.
Die beste Gesundheitsvorsorge ist regelmäßiger Sport. Wer über sein Lauftraining den Überblick behalten will, ist mit dem kostenlosen RunKeeper (für iPhone und Android) gut bedient. Das Programm führt Buch über die Strecken (per GPS gemessen und auf einer Karte angezeigt) und die Zeit, errechnet den Kalorienverbrauch und postet auf Wunsch alles auf Facebook und Twitter.
Für Radler ist B.iCycle (7,99 Euro) zu empfehlen, das etwa das Gleiche für Zweiradfans erledigt. Sinnvoll ist eine Lenker-Halterung als Zubehör.
Authentic Yoga vom indischen Yoga-Lehrer Deepak Chopra nutzt den großen Bildschirm des iPad aus, um komplizierte Figuren durch Videos anschaulich zu machen (1,59 Euro, auch für iPhone und iPod touch).
MyPersonalTrainer (4,99 Euro) motiviert den Nutzer, nebenbei im Alltag mit ein paar einfachen Übungen ohne Geräte Pfunde zu verlieren. Die Version für Frauen heißt wenig diskret FatBurner Coach (5,49 Euro).
Ideal für: Alle Apps eignen sich für Jung und Alt.
Medipreis, eine Preissuchmaschine für Medikamente, macht ihren Service mit dieser Gratis-App auch auf iPhone und Android-Smartphones verfügbar. Über den Namen oder die Pharmazentralnummer der Arznei bekommt man Angebote von Versandapotheken und Infos zu Nebenwirkungen.
Ideal für Patienten, die dauerhaft Medikamente brauchen.
Apotheken.de (1,99 Euro, iPhone und Android), erspart Ihnen viel Sucherei. Das Gerät zeigt den Weg zur nächsten Notfall-Apotheke und ermöglicht Anrufe direkt aus der App heraus.
Ideal für alle, die zu jeder Tages- und Nachtzeit stressfrei an Medikamente kommen wollen – genau das, was Kranke brauchen.
Alle Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen der ganzen Familie im Blick zu behalten ist mit AppzumArzt (gratis) kein Problem. Alle Daten werden nur lokal auf dem Gerät gespeichert. Der Vorsorgemanager (gratis) der KKH-Allianz schließt auch Haustiere ein.
Ideal für Familien
In Notfällen kann jede Sekunde entscheidend sein. Erste Hilfe DRK (79 Cent), die offizielle App des Roten Kreuzes, lotst per Sprachansage durch Notfallmaßnahmen, erinnert an die ständige Atem-Kontrolle beim Verletzten und hilft beim Notruf.
Ideal für jeden, der sich an den Erste-Hilfe-Kurs aus der Fahrschule nur noch dunkel erinnern kann.
Bei leichten Krankheiten verlassen sich viele erst mal auf Omas Hausmittel. Und die haben es auch aufs iPhone geschafft:
Bewährte Hausmittel (2,99 Euro) wurde zusammen mit einem Heilpraktiker entwickelt. Einen Arztbesuch ersetzt die App aber nicht!
Ideal für alle, die bei Alltagsbeschwerden nicht gleich die chemische Keule schwingen wollen.
Für wen lohnt sich Sonys neue Unterwegs-Konsole?
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