Einst war er Star der New-Economy-Szene, dann Absturz, Verurteilung: der Deutsch-Finne Kim Schmitz. Jetzt ist auch sein neuestes Projekt vorläufig am Ende - und Kim Schmitz, alias Kim Dotcom, alias Kim Tim Jim Vestor, wurde festgenommen.
US-Staatsanwälte haben seinen File-Hoster Megaupload.com vom Netz genommen. Sie werfen dem 37-Jährigen und weiteren Firmenverantwortlichen Verstöße gegen Gesetze zum Schutz des Urheberrechts vor.
In der am Donnerstag eröffneten Klage wird dem Unternehmen außerdem vorgeworfen, für einen Schaden der Rechteinhaber von Filmen und anderen Werken von 500 Millionen Dollar verantwortlich zu sein.
Kim Schmitz sowie drei weitere Personen seien am Donnerstag auf Veranlassung von US-Behörden in Neuseeland festgenommen worden, teilte das US-Justizministerium mit. Zwei weitere Angeklagte seien noch auf freiem Fuß.
Die Anschuldigungen, Megaupload fördere massenhafte Urheberrechtverstöße, seien „grotesk überzogen“, erklärte das Unternehmen in einer kurz vor der Schließung auf seinen Internetseiten veröffentlichten Mitteilung. Die große Mehrheit des Datenverkehrs von Megaupload sei legitim. Man wolle aber nicht aufgeben. Wenn die Unterhaltungsindustrie von der Beliebtheit des Dienstes profitieren wolle, sei man zum Dialog bereit. „Wir haben einige gute Ideen. Meldet euch“, hieß es in der Mitteilung des in Hongkong ansässigen Unternehmens.
Bei Megaupload.com können Nutzer Dateien, die beispielsweise zu groß für eine E-Mail sind, auf einen Server des Anbieters hochladen, wo sie von anderen Nutzern wieder heruntergeladen werden können.
Zuletzt tauchte Kim Schmitz als "Kim Dotcom" in Neuseeland auf, er wohnte dort mit seiner Familie laut Spiegel in einem Multimillionen-Anwesen bei Auckland. Auch dort genoss er, wie früher in Deutschland, große Auftritte: Das Feuerwerk, das er der Stadt 2010 spendierte kostete angeblich einen sechsstelligen Dollarbetrag.
Nachdem die US-Behörden am späten Donnerstag den Schlag gegen Megaupload meldeten, reagierte die Hackergruppe Anonymous. „Anonymous geht auf Rachefeldzug für Megaupload“, so die Hacker per Kurznachrichtendienst Twitter.
Das Ziel: Man wolle unter anderem die Website der Bundespolizei FBI und des Justizministeriums vom Netz zu nehmen – und tatsächlich waren die Adressen Minuten später eingeschränkt zu erreichen.
Action bis zur Schmerzgrenze
Im Mai geht es Bewegungsmuffeln an den Kragen: Mit „Alvin und den Chipmunks“ wird ordentlich getanzt und bei „Sorcery“ der Zauberstab geschwungen. Aber es gibt auch ruhige Alternativen.
Der Twitter-Unsinn der Promis
„Ich esse Salat und träume von einem Cheeseburger.“ Laaaangweilig? Nein, denn wenn der von Lady Gaga auf Twitter gepostet wird, erreicht er mehr als 20 Millionen Menschen. Und auch andere Promis erzählen reichlich banale Dinge.
Kompromisslose Action mit viel Blut und Blei
Rasant, brutal, kompromisslos und höchst stylish: Max Payne ist zurück! Wir haben den dritten Teil des Action-Spektakels angespielt und sagen, warum die Zeitlupen-Ballerei noch immer so viel Spaß macht, wie damals.