Verrückte Sex-Aufklärung: Die lokale kanadische Gesundheitsbehörde Middlesex-London Health Unit klärt jetzt in digitalen Welten jugendliche Schüler und Schülerinnne auf.
Sie entwarf das irre Computer-Spiel "Adventures in Sex City". Ziel ist es, mit Hilfe einer Comicfigur den bösen Super-Schurken, den "Sperminator" zu besiegen. Der hat zwei gigantische Penisse statt Arme und wirft mit infektiösen Körperflüssigkeiten um sich.
Die Helden-Figuren der Aufklärungsbande mit denen man den "Sperminator" besiegen kann, sind "Captain Condom", halb Mensch, halb Kondom. Auch "Power Pap", eine Hot-Pants-tragende "sexuell aktive" Superheldin ist eine gute Wahl gegen den "Sperminator", denn sie lässt sich regelmäßig testen. Der kleine "Willy The Kid" ist zu kurz geraten, kämpft aber gerade deswegen gegen den bösen Sperma-Schurken: Die Größe ist nicht entscheidend, so sein Motto. "Wonder Vag" ist die vierte im Bunde gegen den "Sperminator" und besonders stark: Sie hebt ihre Jungfräulichkeit bis zur Ehe auf.
Das Spiel besteht aus Fragen zur sexuellen Aufklärung. Beantworteten die Jugendlichen die Frage falsch, schießt der Schurke mit seinen Körpersäften auf die Helden, die nach einer Dusche schreien. Bei korrekten Antworten prallten die Körpersäfte ab und landen im Gesicht des Schurken.
Bedenklich finden die Kritiker des Spiels zum einen die lächerliche Umsetzung und die stereotypen Charaktere. Der "Sperminator" stand nämlich einst auf der guten Seite, steckte sich dann aber mit einer sexuellen Krankheit an, weil er unvorsichtig war, so der Plot des Spiels. Ob diese Ausgrenzung die richtige Botschaft für Kinder und Jugendliche ist? Auch fragen die Kritiker sich, ob jungfräuliche Blondinen im Kampf gegen den Sperma-Regen und Super-Penisse nicht eher der aufgeheizten Fantasie eines Spiele-Designer entsprungen sind, als einen sinnvollen Aufklärungsgedanken zu transportieren.
Smarter Notizblock für iPhone & Co.
Ob Adressen, blöde Witze, wichtige Gedanken oder den Einkaufszettel - wer nicht sofort alles aufschreibt, vergisst schnell die täglichen Dinge. Und wenn kein Notizblock in der Nähe ist, nutzt einfach sein Smartphone.
Landschaftsbilder sind langweilig? So nicht!
Viele Hobbyfotografen sind von ihren Naturbildern enttäuscht. Wir zeigen, wie man es besser machen kann.
Warum Männer so gerne Technik auspacken
Was kann so spannend daran sein, anderen Männern dabei zuzusehen, wie sie technische Geräte aus der Verpackung schälen? Das Internet-Phänomen „Unboxing“ hat trotzdem viele Fans. Wir erklären, was dahinter steckt.